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Auf ein arbeitsreiches Leben blicken Hedwig und Hermann Bischof an ihrem 50. Hochzeitstag zurück.
Auf ein arbeitsreiches Leben blicken Hedwig und Hermann Bischof an ihrem 50. Hochzeitstag zurück. ©Privat
Hochzeitstag

(kl) Heute feiern Hedwig und Hermann Bischof ihren 50. Hochzeitstag im Kreis der vier Töchter, Schwiegersöhne, sieben Enkel, Verwandten und Bekannten im Gasthaus „Rose“ in Dornbirn.
Hermann Bischof kam als zweites von fünf Kindern 1939 in Mellau zur Welt. Der erst fünfjährige Hermann wurde nach dem Tod seiner Mutter von seinem Onkel Michael abgeholt. Zu zweit auf dem Fahrrad fuhren sie von Mellau nach Schwarzenberg in den Gasthof „Engel“. Dort nahmen ihn seinen Zieheltern liebevoll auf und erzogen ihn zu einem richtigen Lausbub. Hedwig geb. Flatz wurde in Schwarzenberg 1941 als zweites von sieben Kindern geboren. Sie erlebte schöne Kinder- und Jugendjahre und während sie im Winter brav arbeiten ging und im Sommer zu Hause beim Heuen usw. helfen musste, übte sich Hermann schon mit 14 Jahren im Kälber- und Schweinehandel, den er zu seinem Beruf als Vieh- und Fleischhändler machte.
1961 kaufte Hermann von seinen Zieheltern den alten „Engel“, der vorerst als Eigenheim diente, denn am 17. Februar 1962 gab er seiner Jugendliebe Hedwig auf dem Standesamt das Jawort und am 19. Februar 1962 führte er sie vor den Traualtar. Bald füllte Kinderlachen das Haus, denn vier kleine Mädchen, die sich zwischen 1963 und 1967 einstellten, hielten die Eltern ordentlich auf Trab.
In seiner Freizeit zeigte Hermann Bischof sein hervorragendes Talent im Skifahren. Stolz kann er darauf verweisen, dass er Bregenzerwälder Jugendmeister in der Abfahrt und Schwarzenberger Vereinsmeister war. Besonders angetan hat es ihm dann einige Jahre der Autosport, den er von 1965 bis 1968 ausübte. Er holte sich den Gesamtsieg bei der 1. Steinbock-Rallye in Gargellen, 1966 war er Bronzemedaillengewinner beim BMW-Europapokal und 1967 gewann er mit der Formel 2 den Gesamtsieg in Stainz/Steiermark und in Engelhartszell und u. a. den 1. Platz beim Flugplatzrennen in Aspen und Innsbruck, Timmelsjoch und Mendolapass. Danach siegte die Vernunft, denn er hatte schließlich eine Verantwortung gegenüber seiner Familie.
Zweites Standbein
„Ab 1970 fingen wir an Häuser bzw. Objekte zu kaufen und weiter zu vermieten. Auch entschlossen wir uns „ans Land“ zu ziehen, aus beruflicher Sicht und weil die schulischen und beruflichen Möglichkeiten für die Kinder besser waren. In der Lustenauer Reichsstraße 35 stand ab 1971 unser neues Zuhause“, erzählen die Jubilare. 1978 erwarb das Paar das Areal der Firma Tischler-Rohstoff Genossenschaft in Dornbirn und baute dort das Vier-Sterne-Hotel „Bischof“. Zwischendurch war Hermann Bischof Initiator der 1. Tennishalle in Vorarlberg in Lustenau und der Squashanlagen in Lauterach und Dornbirn. 1989 beschloss er den Vieh- und Fleischhandel aufzugeben, den er seit 1953 betrieb. Inzwischen waren es 15 Betriebsobjekte, die Hermann und Hedwig Bischof betreuten und verwalteten. Mit 62 Jahren ging Hermann und Hedwig im Alter von 60 Jahren in Pension und übergaben den Großteil des Besitzes den Mädchen.
Neuer Lebensabschnitt
Seit 1993 wohnt das Paar in der Wohnung im 5. Stock des Hotels. Im selben Jahr beschlossen die Jubilare als Hobbyjäger eine Jagd zu pachten. Inzwischen bejagten sie 100 Gams, 180 Rehböcke und 50 Rothirsche, und mehrere Goldmedaillen von Steinbock, Mufflon sowie 30 Afrikanische Goldmedaillen Hornträger zählen zur Ausbeute. Bis auf weiteres sind sie bei der Vermietung und Verpachtung ihrer Objekte tätig und die Hobbys Jagen, Skifahren, Wandern und Feste feiern wie sie fallen, lassen keine Langeweile aufkommen. Und Hermann ist sich sicher, dass dies alles nur möglich war, mit der Hilfe und Unterstützung seiner zuverlässigen und anspruchslosen Frau.

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