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"Zu klein für sozialen Wohnbau"

Im ehemaligen Armenhaus in Muntlix könnten sechs Wohnungen entstehen.
Im ehemaligen Armenhaus in Muntlix könnten sechs Wohnungen entstehen. ©Regine Huber
Steigender Bedarf an Sozialwohnungen im Vorderland: Angebot noch nicht überall vorhanden.

Zwischenwasser, Sulz, Röthis. (VN-rew, doh) Gemeinnützige Wohnungen sind Mangelware in den drei Vorderländer Gemeinden Sulz, Röthis und Zwischenwasser. Lediglich in Röthis gibt es zwei Wohnungen, die sozial schwächeren Familien zur Verfügung stehen. „Die sind allerdings bereits langfristig vermietet, das heißt für die nächsten fünfzehn bis zwanzig Jahre“, erklärt der Röthner Bürgermeister Norbert Mähr.

Wohnbeihilfe bekommen in der Gemeinde aber insgesamt zehn Familien. Mehr Sozialwohnungen zu errichten, sei in Röthis nicht geplant, sagt Mähr: „Wir sind flächenmäßig die drittkleinste Gemeinde im Land und haben so schon zu wenig Baufläche.“

Aussicht auf Wohnungsbau

Anders klingt es dagegen in Zwischenwasser und Sulz. In beiden Kommunen hat es keine einzige kostengünstige Mietwohnung, in beiden ist eine Veränderung der Situation in Sicht. „Es spricht nichts gegen die Errichtung einer gemeinnützigen Wohnanlage. Wir können uns durchaus vorstellen, in Sulz Sozialwohnungen anzubieten“, meint der Bürgermeister von Sulz, Karl Wutschitz. Es habe schon Anfragen von Bauträgern und dem Land gegeben, auch ein Gespräch mit Landesrat Karlheinz Rüdisser habe stattgefunden. Die Gemeinde hat bereits vor einigen Jahren eine Erhebung zum Thema durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass Bedarf für rund 15 Wohnungen bestehe.

Einige davon sollen laut Wutschitz vielleicht schon in den nächsten ein bis zwei Jahren gebaut werden, derzeit steht eine Umwidmung an. „Hier gibt es die Möglichkeit, dass die Gemeinde ein entsprechendes Grundstück zur Verfügung stellen könnte“, erklärt der Bürgermeister, denn „in Zeiten wie diesen muss man in diese Richtung denken. Der soziale Wohnbau hat sich in den letzten Jahren sehr entwickelt, es gibt keine ‚Ghettosiedlungen‘ mehr.“

Bereits konkrete Pläne schmiedet man in Zwischenwasser, wo es bisher ebenfalls keine einzige dieser günstigen Wohnmöglichkeiten gibt. Auch hier gab es schon eine Erhebung: Vor drei Jahren haben sich dabei 25 Interessenten gemeldet. „Wir wollen auf den steigenden Bedarf reagieren. Es ist mehr denn je notwendig“, so der Bürgermeister von Zwischenwasser, Josef Mathis.

Gestern, Donnerstag, wurde in der Gemeindevertretungssitzung über einen Baurechtsvertrag mit der VOGEWOSI zum ehemaligen Armenhaus beraten. Es könnten insgesamt zwölf Wohnungen entstehen, sechs im Gebäude und sechs in einem Neubau. Stimmt die Gemeindevertretung zu, kann im kommenden Jahr mit den Arbeiten begonnen werden. „Wir führen bereits Gespräche mit den Anrainern. Gemeinsam ist es machbar“, ist Josef Mathis überzeugt.

Quelle: VN-Heimat

 

Wie ist Ihre Meinung zum sozialen Wohnbau im Vorderland? Das VN-Bürgerforum ist eine Möglichkeit, dazu Stellung zu nehmen und mit den VN und den verantwortlichen Stellen Lösungen zu finden. Infos: vorarlbergernachrichten.at/buergerforum

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