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VN - Interview: mit Kurt Gmeiner Ehrenkapellmeister des MV Concordia

Sorgten mit niveauvollen Konzerten für beste Unterhaltung: Kurt Gmeiner und der MV Concordia.
Sorgten mit niveauvollen Konzerten für beste Unterhaltung: Kurt Gmeiner und der MV Concordia. ©Bernhard Tost
Dirigent Kurt Gmeiner vom MV Concordia

Unspektakulärer Abschied

Taktstockübergabe beim MV Concordia: Kurt Gmeiner übergibt an Sohn Christoph.

Lustenau. Seit 24 Jahren leitet Kurt Gmeiner äußerst erfolgreich den MV Concordia. In dieser Zeit hat er sich einen exzellenten Ruf im In- und Ausland erworben und gilt als einer der renommiertesten Kapellmeister Vorarlbergs. Der kürzlich als Ehrenkapellmeister des MV Concordia ausgezeichnete Dirigent legt nun den Taktstock in jüngere Hände und blickt im Gespräch mit der VN-Heimat nochmals auf seine engagierte Tätigkeit zurück.

Auf welche Konzerte der letzten Jahre blicken Sie am Liebsten zurück?
Kurt Gmeiner: Da gibt es kein spezielles. Alle Konzerte hatten ihren Reiz und ihre Herausforderung, sowohl für die Musiker als auch den Dirigenten. Sie standen jeweils unter einem bestimmten Motto und waren so in sich abgeschlossen.

Das Schöne am diesjährigen Konzert war diese vielfältige Musikstückauswahl. Wie kamen Sie auf eine solch interessante Zusammenstellung?
Kurt Gmeiner: Bei der Zusammenstellung eines Konzertprogrammes habe ich stets darauf geachtet, den verschiedenen Geschmacksrichtungen gerecht zu werden. Dabei habe ich auch heuer, wie schon in den vergangenen Jahren gut klingende Transkriptionen von Orchesterwerken sowie auch originale Blasmusikkompositionen unter dem jeweiligen Motto zusammengefügt.

In Ihren Konzertprogrammen fanden sich viele Komponisten die kaum gespielt werden. War es Ihnen wichtig den Zuhörern ein möglichst breites Programm zu bieten abseits der ausgetretenen Pfade?
Kurt Gmeiner: Ja. Ich versuchte sowohl den Musikantinnen und Musikanten als auch dem Publikum eine möglichst breite Palette von verschiedenen Musikstilrichtungen zu bieten.

Inwiefern prägt ein Dirigent noch ein Orchester?
Kurt Gmeiner: Als Dirigent hat man vor allem die Möglichkeit durch das Einbringen der eigenen musikalischen Auffassung dem Orchester seinen Stempel aufzudrücken, ohne dabei jedoch das Wesen der Komposition zu verfälschen. Es erfordert viel Arbeit, den richtigen Orchesterklang durch ausgewogene Klangbalance in den einzelnen Registern sowie auch zwischen den verschiedenen Registern zu finden. Dabei spielt das gegenseitige Vertrauen eine große Rolle aber auch der kameradschaftliche Umgang miteinander ist besonders wichtig. Erst wenn diese Voraussetzungen da sind, kann man miteinander so musizieren, dass der musikalische Funke auf das Publikum überspringt.

Wie würden Sie die Blasorchesterlandschaft in Vorarlberg beschreiben und wo würden Sie darin den MV Concordia verorten?
Kurt Gmeiner: Dank der guten Ausbildung in den Musikschulen durch hervorragend qualifiziertes Lehrpersonal erlebt die Blasmusik in Vorarlberg einen Aufschwung auf hohem Niveau. Der MV Concordia spielt seit vielen Jahren in den oberen und obersten Reihen mit. Wir brauchen uns nicht zu verstecken.

Das Frühjahrskonzert war auch Ihr Abschiedskonzert als Dirigent. Ihr Sohn Christoph wird die musikalischen Geschicke beim MV Concordia leiten. Wann reifte der Entschluss zur Taktstockübergabe?
Kurt Gmeiner: Vor etwa eineinhalb Jahren fasste ich den Entschluss den Taktstock in jüngere Hände zu legen. Es war ein ausgesprochener Glücksfall der mich mit Stolz und Freude erfüllt, dass sich mein Sohn Christoph bereit erklärte, diese verantwortungsvolle Stelle zu übernehmen.

Was denken Sie, wohin sich der MV Concordia entwickeln kann?
Kurt Gmeiner: Musikalisch wollen wir uns auf dem erfolgreich eingeschlagenen Weg weiterentwickeln zum Wohle unseres Vereins und um unsere Marktgemeinde Lustenau weiterhin im In- und Ausland würdig zu verteten.

Herr Gmeiner, vielen Dank für das Gespräch und weiterhin alles Gute.

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