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Geldwäscherei-Prozess in Feldkirch: Reihenweise Sparer abgezockt

Prozess um Geldwäscherei und schwerem Betrug in Feldkirch: Haft für 49-Jährigen.
Prozess um Geldwäscherei und schwerem Betrug in Feldkirch: Haft für 49-Jährigen. ©VOL.AT/ Hartinger (Themenbild)
Feldkirch - Ein 49-jähriger Schlosser ist am Donnerstag am Landesgericht Feldkirch wegen Geldwäscherei, gewerbsmäßigem schweren Betrug und falscher Beweisaussage zu einer Haftstrafe von insgesamt drei Jahren verurteilt worden.

Zwei Jahre wurden auf Bewährung ausgesprochen, eines davon muss der neunfach Vorbestrafte absitzen. Die Vorstrafen resultieren vor allem aus nicht bezahlten Unterhaltszahlungen. Die angespannte finanzielle Lage war es auch, die den Mann dazu verleitet habe, seine Konten für höchst kriminelle Zwecke zur Verfügung zu stellen.

Mit Millionengewinn gelockt und abgezockt

Unbekannte Ganoven, die vermutlich in der Türkei untergetaucht sind, ließen über ein Telefonzentrum in Vorarlberg Leute anrufen. „Sie haben einen Millionengewinn gemacht. Wenn Sie die Gebühren und Notarkosten begleichen, steht einer Auszahlung der Gewinnsumme nichts mehr im Wege“, logen die Anrufer. Und die Menschen bezahlten, teils ihre gesamten Ersparnisse. Abgewickelt wurde der Zahlungsverkehr über Konten von sogenannten Finanzagenten. Der Angeklagte war ein solcher Agent und ließ die betrügerischen Geschäfte über sein Konto laufen.  

Schaden beläuft sich auf 300.000 Euro

300.000 Euro Schaden nimmt die Staatsanwaltschaft an. Zugesprochen wurden den bekannten Opfern heute im Prozess 143.000 Euro. Die meisten Geschädigten werden sich wohl nie melden.

49-Jährigem drohten bis zu zehn Jahre Haft

Der Mann zeigte sich reuig und will den Schaden wieder gut machen. Doch bei seinem Schuldenstand von rund 150.000 Euro dürfte dies schwierig werden. Das Urteil nimmt er an. Immerhin standen bis zu zehn Jahren Haft zur Debatte. „Gerettet“ hat ihn laut Richter Wolfgang Schwarz vor allem sein Geständnis. Sonst wäre die Strafe weit höher ausgefallen. Das Urteil ist rechtskräftig. Von den unmittelbaren Tätern fehlt übrigens jede Spur.

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