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Geisterfahrerunfall mit drei Toten

In der Schweiz hat sich in der Nacht auf Samstag in der Nähe von St. Margrethen ein folgenschwerer Geisterfahrerunfall mit drei Todesopfern ereignet.

Nach Auskunft der Kantonspolizei St. Gallen hat kurz nach Mitternacht ein in der Schweiz lebender Österreicher bei Rheineck die falsche Auffahrt auf die Autobahn (A 1) erwischt und ist auf der Gegenfahrbahn mit zwei Autos kollidiert. Alle drei Lenker starben noch an der Unfallstelle.

Der 40-jährige Geisterfahrer fuhr in verkehrter Richtung auf der Überholspur und streifte kurz vor der Raststätte Ruderbach zunächst das entgegenkommende Auto einer 30-Jährigen, die den Unfall unverletzt überstand. Unmittelbar danach krachte er frontal in den Pkw eines 63-jährigen Schweizer Zahnarztes. Der Unfallverursacher wurde durch die Luft geschleudert und landete auf dem Dach eines weiteren Autos, das von einem 51-jährigen Laboranten gelenkt wurde.

Alle drei Lenker wurden bei dem Unfall so schwer verletzt, dass sich noch vor Eintreffen der Rettung gestorben sind. Die Leichen wurden von der Feuerwehr mit Spezialwerkzeug aus den Wracks geborgen. Die A 1 war während der Bergungs- und Aufräumungsarbeiten zwischen St. Margrethen und Rheineck bis 4.00 Uhr gesperrt.

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