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Gehaltsverhandlungen der Beamten starten am 22. Oktober: Strache erstmals mit dabei

Die Verhandlungen der Beamten, an denen erstmals HC Strache teilnimmt, beginnen am 22. Oktober.
Die Verhandlungen der Beamten, an denen erstmals HC Strache teilnimmt, beginnen am 22. Oktober. ©APA/Georg Hochmuth
Ab 22. Oktober, wird auch die zweite große Berufsgruppe nach den Metallern, die Beamten, die Gehaltsverhandlungen starten. Erstmals wird auch Heinz-Christian Strache (FPÖ) an den Verhandlungen teilnehmen.

Zum Auftakt werden traditionsgemäß unter Beiziehung von Experten des Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO) die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die für die Verhandlungen maßgebliche Inflationsrate von Oktober des Vorjahres bis September dieses Jahres erörtert. Für heuer hatten sich Regierung und Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) bei einer Inflationsrate von 1,87 Prozent und einem Wirtschaftswachstum von 2,8 Prozent auf eine Gehaltserhöhung um 2,33 Prozent geeinigt.

Schnedl fordert “eine nachhaltige Erhöhung” für Beamte

GÖD-Vorsitzender Norbert Schnedl hat in seinem Brief, in dem er um Aufnahme der Verhandlungen ersucht hat, zwar noch keine konkrete, in Zahlen gegossene Forderung gestellt, aber schon “eine nachhaltige Erhöhung” der Gehälter verlangt, “damit eine dauerhafte Kaufkraftsteigerung für alle öffentlich Bediensteten sichergestellt wird”. Eine Abgeltung will die Gewerkschaft auch für die “besonderen Belastungen” und den “großen Einsatz aller öffentlich Bediensteten”. Die Metaller sind heuer mit einer Forderung von fünf Prozent in ihre Verhandlungen gestartet.

Beschluss soll mit 1. Jänner 2019 Inkrafttreten

Das Beamtenministerium hatte angekündigt, einen Abschluss der Verhandlungen so rechtzeitig anzustreben, dass ein Beschluss spätestens im Dezember im Nationalrat erfolgen kann, um ein Inkrafttreten mit 1. Jänner 2019 zu ermöglichen.

Von den Verhandlungen betroffen sind rund 200.000 Öffentlich Bedienstete direkt (Bundesbedienstete inkl. Ausgegliederte und Landeslehrer) und weitere knapp 260.000 Mitarbeiter (Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände) indirekt.

(APA/Red)

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