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Gegen Drogenkontrollen an Schulen

In Vorarlberg hält man wenig vom freiheitlichen Vorschlag, an Schulen Drogentests durchzuführen. Man setze lieber auf Prävention, Information und Bewusstseinsbildung bei den Schülern.

Unangekündigt und stichprobenartig Drogen an Schulen sind ein nicht zu unterschätzendes Problem – darüber sind sich Experten einig. Die Freiheitlichen auf Bundesebene fordern Drogentests an Schulen. Unangekündigt und stichprobenartig sollen sie bei verhaltensauffälligen Jugendlichen möglich sein.

 

Polizeimethoden

Wie der ORF berichtet, spricht der Vorarlberger Landesschulrat Stemer von polizeianmutenden Methoden. Er macht damit deutlich, dass Drogentest an Schulen für ihn definitiv nicht in Frage kommen. Drogenproblem ernst nehmen Man müsse das Problem mit den Drogen ernst nehmen, aber andere Wege gehen, als mit Drogenkontrollen zu arbeiten. Stemer setzt auf Prävention, Information und Bewusstseinsbildung bei den Schülern. Dadurch wird schiefes Licht erzeugt Auch AHS-Landesschulinspektor Johannes Küng hält nichts von Drogentests. Damit würden nur die kontrollierten Gruppen in ein schiefes Licht gestellt.

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