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Gegen drei britische Teams

Die österreichische Fußball-Nationalmannschaft bekommt es in der Qualifikationsgruppe für die WM 2006 in Deutschland gleich mit drei britischen Mannschaften zu tun.

Für die österreichische Fußball-Nationalmannschaft wird es in der Qualifikation für die WM 2006 in Deutschland britisch. Bei der Gruppen-Auslosung am Freitag in Frankfurt/Main wurde Österreich in Gruppe sechs mit England, Polen, Wales, Nordirland und Aserbaidschan gelost. Fußball-Mutterland England ist damit erstmals seit einem Viertel-Jahrhundert wieder Gegner einer ÖFB-Auswahl.

England geht als Top-Favorit in die am 4. September 2004 startende Qualifikation. Nur die Gruppensieger und die zwei besten Zweiten qualifizieren sich direkt für die Endrunde von 9. Juni bis 9. Juli 2006, die anderen sechs Zweitplatzierten haben im Playoff eine zweite Chance. Polen und Wales dürften die stärksten Konkurrenten der Österreicher um den Platz hinter England sein. “Über England braucht man nichts sagen, Wales und Nordirland sind auf unserer Linie, hoffe ich, die wollen wir auch besiegen. Polen wird sehr schwer, Aserbaidschan ist die Unbekannte”, so Krankl.

Als interessante Gruppe mit schwierigen Gegnern, aber auch als lösbare Aufgabe sahen die Spieler das Los. Zufrieden mit der Gruppe zeigte sich der schwedische Teamchef von England. „Wir können mit dieser Gruppe zufrieden sein. Von dem Spiel gegen Wales träumen die Fans heute schon”, sagte Sven-Göran Eriksson.

Europa-Auslosung:
Gruppe 1: Tschechien, Niederlande, Rumänien, Finnland, Mazedonien, Armenien, Andorra
Gruppe 2: Türkei, Dänemark, Griechenland, Ukraine, Georgien, Albanien, Kasachstan
Gruppe 3: Portugal, Russland, Slowakei, Lettland, Estland, Liechtenstein, Luxemburg
Gruppe 4: Frankreich, Irland, Schweiz, Israel, Zypern, Färöer
Gruppe 5: Italien, Slowenien, Schottland, Norwegen, Weißrussland, Moldawien
Gruppe 6: England, Polen, Österreich, Wales, Nordirland, Aserbaidschan
Gruppe 7: Spanien, Belgien, Serbien-Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Litauen, San Marino
Gruppe 8: Schweden, Kroatien, Bulgarien, Island, Ungarn, Malta

Die acht Gruppensieger und die beiden besten Zweitplatzierten qualifizieren sich automatisch. Die übrigen sechs Gruppen-Zweiten ermitteln in Hin- und Rückspielen drei weitere Endrunden-Teilnehmer.

Reaktionen:
Hans Krankl: „Es ist eine sehr schwere Gruppe. Ich freue mich, dass wir drei Mal gegen britische Gegner spielen. Ich mag die Atmosphäre dort und habe als Spieler gegen diese Gegner gut abgeschnitten. Es hätte für uns sicher schlimmer kommen können.”

Friedrich Stickler: „Eine schwere Gruppe. Wir haben ein klares Ziel vor Augen: Wir wollen uns für die WM 2006 in Deutschland qualifizieren. Ich richte einen Appell an alle Beteiligten, um alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um dieses Ziel zu erreichen.”

Herbert Prohaska: „Das ist keine Horrorgruppe. Mit England, Wales und Nordirland haben wir drei ziemlich ähnliche Mannschaften erhalten. Polen ist im Kommen, Aserbaidschan noch eine große Unbekannte. Wir sind jedenfalls nicht der totale Außenseiter.”

Andreas Ivanschitz: „Es sind sehr schwierige Gegner, aber ich glaube es ist eine Gruppe, die machbar ist, wo wir uns vielleicht durchsetzen können.”

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