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Gefühlswelten am Stundenplan

Lässt junge Menschen mit ihren Gefühle nicht allein und hilft dabei, das emotionale Steuerrad gut im Griff zu haben:  Choice, ein Programm der Supro - Werkstatt für Suchtprophylaxe.
Lässt junge Menschen mit ihren Gefühle nicht allein und hilft dabei, das emotionale Steuerrad gut im Griff zu haben: Choice, ein Programm der Supro - Werkstatt für Suchtprophylaxe. ©Supro

Gefühle erkennen, verstehen und richtig damit umgehen: Das ermöglicht das Supro-Programm “Choice” unter anderem am Poly Bregenz.

Der Schulalltag ist wieder da – und mit ihm “Choice”, das Selbstwahrnehmungstraining für junge Menschen: In einer Klasse des Poly Bregenz, im ÜAZ Rankweil sowie erstmals an der heilpädagogischen Landesschule und in der Lerngruppe Mosaik (beides Stiftung Jupident in Schlins) widmet sich die Klinische- u. Gesundheitspsychologin und Pädagogin MMag. Sabine Ammann den Gefühlswelten junger Menschen. In fünf bis 12 Trainingseinheiten zeigt sie den KursteilnehmerInnen, wie sie ihre Emotionen besser wahrnehmen, formulieren und regulieren können. Choice ist ein Projekt der Supro – Werkstatt für Suchtprophylaxe, das partiell in Anlehnung an das Programm “ViVA” der Uni Freiburg entwickelt wurde und auf gesundheitspsychologischen Grundsätzen basiert. Vermittelt werden grundlegende Fähigkeiten, die der Entstehung von Missbrauch und Sucht vorbeugend entgegenwirken. Gefördert wird das Programm, das nun in die zweite und abschließende Pilotphase geht, von der VGKK.

Praxisorientiert und flexibel
“Choice ist ein Kurs, in dem die Selbstwahrnehmung geübt wird. In weiterer Folge geht es darum, wie man mit vor allem belastenden Gefühlen umgehen oder ihnen entgegensteuern kann. Mein Ziel ist es, den jungen Menschen einfache und alltagstaugliche Mittel und Möglichkeiten zur Selbstregulation zu vermitteln”, verdeutlicht Sabine Ammann ihren Anspruch, Inhalte praxisorientiert und jugendgerecht zu transportieren. Flexibel und abgestimmt auf die Bedürfnisse der KursteilnehmerInnen zeigt sie Möglichkeiten auf, die selbst in schwierigen Situationen greifen – etwa durch das Erlernen von Entspannungsmethoden. Aber auch die Förderung der Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit und somit die Stärkung des eigenen Selbstwertgefühls sind Ziele des Programmes für junge Menschen von 12 bis 24 Jahren. Miteinbezogen in diesen Lernprozess werden auch die Bezugspersonen und Fachkräfte der jeweiligen Institution/Schule.

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