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Gefäßchirurgen in Feldkirch

Zum zweiten Mal seit 1983 findet die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Gefäßchirurgie im Montforthaus in Feldkirch statt. [24.9.99]

Rund 250 Gefäßspezialisten aus Österreich, Deutschland und
der Schweiz erörtern Probleme und Therapiekonzepte beim akuten und
chronischen Arterienverschluss von Donnerstag, 30. September bis Samstag, 2. Oktober 1999.

Wie Tagungspräsident Primarius Gerhard Weimann – Leiter der
gefäßchirurgischen Abteilung in Feldkirch – betont, nehmen die
arteriosklerotischen Gefäßkrankheiten durch das zunehmende Alter der
Patienten laufend zu und sind in der Todesfallstatistik in den westlichen Industriestaaten bereits auf Platz eins.

Eine besondere Herausforderung stellt nach wie vor die operative
Korrektur von verengten Halsschlagadern dar, die als prophylaktischer
Eingriff gegen einen drohenden Schlaganfall einen eminent wichtigen
Stellenwert besitzt.

Eine relativ neue Methode bei Aneurysmen (erweiterten
Schlagadern) ist die Einbringung einer Prothese in das Gefäß in Form einer inneren Schienung, wobei der gefährliche Druck auf die Gefäßwand entfällt. Dieser relativ wenig belastende Eingriff hat den großen Vorteil der geringen operativ bedingten Schmerzen, dem kurzen Spitalaufenthalt und der raschen Erholung.

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(Bild: VN-Archiv; O-Ton:
)
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