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Gefahrenquelle Handyakku: Bereits 50 Elektrobrände in Wien

Handyakkus können zur Gefahrenquelle werden.
Handyakkus können zur Gefahrenquelle werden. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Elektrische Geräte können oft zu Bränden führen. Auslöser sind oft die hohen Nutzungsfrequenzen und auch der fahrlässige menschliche Umgang mit den Geräten.
Gefahr durch Elektrogeräte

Die Zahl der Brände, die durch elektronische Geräte ausgelöst werden, ist hoch. Die hohe Nutzungsfrequenz und der fahrlässige menschliche Umgang sind oft Ursachen für die Brände. Besonders gefährlich bei den Elektrobränden ist jedoch, dass sie oftmals unbemerkt bleiben.

Akkus und Co: Gefahr oft nicht bewusst

“Im Umgang mit offenem Licht und Feuer sind sich die meisten Menschen der damit verbundenen Gefahr bewusst. Mit Elektrobränden rechnen hingegen die Wenigsten. Zuletzt kam es in Wien zu rund 50 Elektrobränden jährlich”, sagt Frauen- und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal.

In ganz Österreich ereignen sich jährlich mehr als 900 Elektrobrände mit einem Gesamtschaden von mehr als 56 Millionen Euro. Die Ursachen sind  dabei unterschiedlich: Missbräuchliche Verwendung, mangelnde oder fehlerhafte Wartung, Vergesslichkeit und unsachgemäße Verwendung können die Brände provozieren. Ein paar Sicherheitsmaßnahmen könnten die Gefahr eines Elektrobrandes jedoch bereits deutlich senken. Wer es jedoch mit defekten Geräten zu tun hat, sollte die Behebung dem Fachpersonal erledigen lassen.

Besondere Gefahrenquelle: Akkus

Eine besondere Gefahrenquelle sind unter anderem Akkus. Zwar werden nicht oft Brände ausgelöst, diese können aber verheerend sein. Hierbei kann es zu Überhitzung, Defekten, Aufblähung der Akkus, Bränden, Stromschlägen und sogar Explosionen kommen.

Tritt der Ernstfall auf, sollte die Notrufnummer der Feuerwehr (122) im Gedächtnis verankert sein. Das ist jedoch nur bei jedem 6. Österreicher der Fall. In nur jedem zweiten Haushalt befindet sich ein gewarteter Feuerlöscher, in nur 40 Prozent der Haushalte befindet sich ein Rauchwarnmelder.

Tipps und Tricks für den richtigen Umgang mit Akkus

Potentielle Gefahren können vermieden werden, wenn keinen auffallend billigen Produkte gekauft werden. Hier wird oft bei der Sicherheit des Netzteils gespart oder das Gerät wurde nicht umfassend getestet. Akkus bevorzugen außerdem Zimmertemperatur. So gilt, dass extreme Wärme sowie extreme Kälte den Akku schädigen können. Auch beim Laden des Smartphoneakkus sollte darauf geachtet werden, spätestens bei etwa 2o bis 30 Prozent den Ladevorgang zu starten, aber nicht bis 100 Prozent zu laden. Durch eine dadurch entstehende Zellenspannung altert der Akku nämlich schneller. Außerdem sollte das Gerät beim Laden ausgeschaltet und auf einem nicht brennbarem Untergrund geladen werden.

(Red)

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