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Gefahr durch Verschlucken von Kleinteilen

©Sicheres Vorarlberg/pixabay@FeeLoona
Babys und Kleinkinder tun nichts lieber, als Dinge in den Mund zu stecken und darauf herum zu kauen – auf diese Art und Weise entdecken sie die Welt.

So sind bei Säuglingen und Kleinkindern Unfälle durch Verschlucken von Kleinteilen durchaus keine Seltenheit. Neben der Gefahr des Verschluckens kommt auch die Gefahr des Erstickens durch Steckenbleiben im Hals oder Einatmen hinzu.

Gerade beim Essen, besonders von Nahrungsmitteln wie Nüssen, Trauben, usw. sollte man darauf achten, dass das Kind in Ruhe kaut und schluckt (nicht während des Spielens und in Bewegung). Bestimmte Nahrungsmittel, wie z.B. Cocktailtomaten, sollte man vorab zerteilen, sodass sie nicht mehr ganz rund und glatt sind und somit bei möglichem Verschlucken trotzdem noch Luft in die Luftröhre gelangen kann.

Eine weitere Gefahr stellen kleine Spielzeugteile dar, z.B. Knopfaugen von Kuscheltieren oder Knöpfe, Lego- und Playmobilteile (oft von größeren Geschwistern).

„Besonders gefährlich ist das Verschlucken von Batterien und Magneten“, warnt Mario Amann, Geschäftsführer von Sicheres Vorarlberg. Immer mehr Spielzeug blinkt, piepst oder bewegt sich – oft angetrieben von kleinen Knopfbatterien. Gelangen Batterien in den Mund von kleinen Kindern und werden dann verschluckt oder eingeatmet, sollte unbedingt eine ärztliche Untersuchung erfolgen. Je nach Lage muss der Fremdkörper vom Arzt entfernt werden. Dasselbe gilt beim Verschlucken von kleinen Magneten. Gelangen mehrere davon in den Körper können sie sich anziehen und dabei schwere, potenziell tödliche, Gewebeschäden verursachen.

Generell gilt: Je kleiner das Kind, desto größer sollten die Gegenstände sein, mit denen das Kind spielt. Zur groben Orientierung kann man sagen, dass Spielzeug für unter dreijährige, größer sein sollte als ein Tischtennisball.

SICHERES VORARLBERG

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