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Gedenkfeiern zur Lawinenkatastrophe

Im Großen Walsertal gab es anlässlich des 50.Jahrtages der Lawinenkatastrophe im Jahre 1954  am gestrigen 11. November in Blons, in Fontanella und in Sonntag Gedenkfeiern.

Wie tief die damaligen Schreckensszenarien und Ereignisse in der Bevölkerung teils heute noch sitzen, zeigte sich an der Betroffenheit vieler Zeitzeugen. So manche Träne der Trauer floss während der Gedenken auch ein halbes Jahrhundert danach noch. In Fontanella weihte Pfarrer Paul Burtscher gemeinsam mit Werner Schrafstetter eine Gedenktafel für die zehn Lawinenopfer aus Fontanella. Burtscher hatte bei der Lawinenkatastrophe zwei seiner Geschwister verloren. In der Gemeinde Sonntag waren ebenfalls zehn Lawinenopfer zu beklagen. Auch hier wurde eine Gedenktafel bei der Kirche enthüllt und eingeweiht. Im Gemeindesaal erinnerte der Fotoclub Sonntag mit einer Diashow an die „dunklen“ Stunden.

Schneemassen

Mit einem Fackelzug und einer Winteragape auf dem Schulplatz gedachte man in Blons der Lawinenopfer. Bereits am Nachmittag präsentierten die Blonser Schulen im Hauptschulsaal Projekte zum Thema „Naturkatastrophe“. Die Bilder der Verwüstung in Blons vor Augen und den Freudenschrei von Benedikt Türtscher nach der Rettung seiner Frau Bernadetta aus den Schneemassen immer noch in den Ohren hat der St. Gerolder Altbürgermeister Erwin Summer. „Vier St. Gerolder (Ludwig Müller, Hans Müller, Daniel Hartmann und ich) waren als erste auswärtige Helfer bereits wenige Stunden nach dem Lawinenabgang vor Ort“, erinnert sich Summer. 

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