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Gebrüder Weiss eröffnet neuen Terminal

Fest mit Über 850 geladene Gästen: Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Niessner, Regionaldirektor Jürgen Bauer und LH Dr. Erwin Pröll feierten die Fertigstellung des Logistikzentrums im Süden Wiens.

Mit über 55 Mio. EUR ist der Neubau die größte Einzelinvestition in der bisherigen Geschichte des Konzerns. Operativ geht die moderne Anlage am 3. Juli in Betrieb. Das technische Herzstück des Terminals bildet die 800 m lange Paletten-Elektro-Hängebahn – in dieser Anwendung eine der ersten Europas. Digitale Videoüberwachung und Zutrittskontrollen für die verschiedenen Bereiche sorgen für maximale Sicherheit.

„Der Terminal Maria Lanzendorf ist ein klares Bekenntnis zum Logistikstandort Ostösterreich. Diese Region hat alle Chancen, eine zentrale Rolle in der wirtschaftlichen Vernetzung Europas zu spielen. Gebrüder Weiss wird mit dieser Anlage diese Chancen nachhaltig nutzen“, sagte GW-CEO Wolfgang Niessner in seiner Festrede. „Wenn ein höchst erfolgreiches und bekanntes internationales Unternehmen wie Gebrüder Weiss als Standort für ihr neues Logistikterminal Niederösterreich wählt, dann spricht dies schon in höchstem Maße für die Standortqualitäten unseres Bundeslandes“, betonte auch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. „Mit rund 470 MitarbeiterInnen wird das Unternehmen zu einem sehr bedeutenden Arbeitgeber der Region.“ Regionaldirektor Jürgen Bauer hob in seiner Rede die operativen Vorteile der neuen Anlage hervor: „Durch die Konzentration auf einen zentralen Standort fallen tausende von Verbindungsfahrten zwischen den bisherigen Standorten weg. Die Konzeption und technische Ausstattung der Anlage erlaubt effizienteste Abläufe. Hier können wir unseren Kunden wirklich optimalen Service bieten.“

Im neuen Terminal werden alle Services abgewickelt. Von der nationalen Güterverteilung über europäische Landverkehre sowie See- und Luftfracht bis hin zu komplexen Lagerdienstleistungen und integrierten Logistiklösungen. Auch der Paketservice ist in unmittelbarer Nähe. Das vom GW-Paketdienst betriebene DPD-Depot Leopoldsdorf steht keine 500m neben dem neuen Terminal. Maria Lanzendorf ersetzt die Standorte St. Marx, Erdberg, Inzersdorf, Leopoldsdorf und Flughafen Wien. Die High-Tech-Logistikstandorte tectraxx in Strebersdorf und Wiener Neudorf bleiben weiterhin bestehen.

Paletten schweben durch den Terminal

Das technische Herzstück des Terminals bildet eine der ersten Paletten-Elektro-Hängebahnen Europas. Damit können auf einer Länge von 800 Meter und in dreieinhalb Meter Höhe auf Paletten befindliche Güter innerhalb der Anlage schnell, effizient, rationell und sicher transportiert werden. Die Paletten schwebend innerhalb der Anlage zu befördern hat den Vorteil, dass der Terminalbetrieb unter der Hängebahn ungehindert ablaufen kann. Im Lagerbereich dominiert konventionelle Technik neuesten Standards: induktionsgesteuerte, manuell betriebene Stapler kommen hier zum Einsatz.

Digitale Videoüberwachung

Der neue Terminal verfügt über ein modernes Sicherheitskonzept mit digitaler Video-überwachung und besonderen Zutrittskontrollen zu den einzelnen Arbeitsbereichen. Die Anlage ist TAPA-zertifiziert. Alle sicherheitsrelevanten Punkte wurden nach den strengen Vorgaben der Technology Asset Protection Association von einer externen Zertifizierungsstelle erfolgreich überprüft. Der Terminal läuft im 24-Stunden-Schichtbetrieb und verfügt über optimale Anbindungen an die Verkehrsträger Schiene und Straße (direkte Anbindung an die Schnellstraße S1). Der Standort in Niederösterreich ist mit einem monatlichen Volumen von 85.000 umgeschlagenen Warensendungen für Gebrüder Weiss eine der wichtigsten Drehscheiben für Ostösterreich und für die Abwicklung der Logistik in die Länder Südosteuropas.

Der Konzern Gebrüder Weiss

Insgesamt beschäftigt der Gebrüder Weiss Konzern mit Hauptsitz in Lauterach (Vorarlberg) rund 3.900 Mitarbeiter an 134 Standorten weltweit. Im Geschäftsjahr 2005 hat das Logistikunternehmen einen Umsatz von 789 Mio. Euro erwirtschaftet. Terminal Maria Lanzendorf im Fokus

Baubeginn März 2005
Inbetriebnahme 1. Juli 2006
Investment: Mehr als 50 Millionen Euro
Mitarbeiter im neuen Terminal 470
Gesamtfläche 105.000 m2, davon verbaut: 35.500 m2
Dimensionen: 300 Meter Länge, 215 Meter Breite
Büroflächen 7.500 m2
Gesamtlager-Nutzfläche: 42.700 m2
Davon Umschlagsfläche 11.700 m2
Cross-Docking 6.200 m2
Lagerfläche 15.900 m2
Kleinteile- und Blocklager 8.900 m2
Paletten-Stellplätze im Hochregallager 34.000
Paletten-Stellplätze im Blocklager 5.000

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