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Gebisse aus Papier für Tote der chinesischen Minderheit

©SXC
Auch Tote müssen essen - glauben zumindest viele Angehörige der chinesischen Minderheit in Malaysia. Deshalb sind vor einem traditionellen Fest zu Ehren der Ahnen am kommenden Samstag in diesem Jahr künstliche Gebisse aus Papier sehr beliebt.

Aus Anlass des Fests werden Imitationen weltlicher Güter wie Spielgeld oder Möbel aus Papier verbrannt. Einem chinesischen Glauben zufolge können die Ahnen diese Dinge dann im Jenseits nutzen.

Die Zeitung “The Star” zitierte den Ladeninhaber Leong Yoke Ping mit den Worten, falsche Zähne und Handtaschen – für Spielgeld und “Gold” aus Papier – seien derzeit der Renner. “Mein Vater hatte ein Gebiss. Das ist meine Art, an ihn zu erinnern”, wurde eine Sekretärin zitiert. “Hoffentlich nützen ihm die Zähne, wenn er essen will.” Andere beliebte Artikel sind Nachthemden, Schaukelstühle und Laufbänder, alle hergestellt aus Papier. Im vergangenen Jahr sollen Dessous-Imitationen ein Verkaufsschlager gewesen sein.

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