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GB/Russland: Kampf gegen Terror

Großbritannien und Russland wollen ihre gemeinsamen Anstrengungen im Kampf gegen den Terrorismus verstärken. "Wir teilen die Entschlossenheit, uns vom globalen Terror nicht besiegen zu lassen".

Das sagte der russische Präsident Wladimir Putin auf einer Pressekonferenz mit dem britischen Premierminister Tony Blair. Zuvor hatte Blair seinen Moskauer Gast als ersten ausländischen Politiker zu einem Besuch in die streng abgeriegelte unterirdische Kommandozentrale für den Zivilschutz, das so genannte Cobra, eingeladen.

In der gemeinsamen Erklärung nach dem Treffen hieß es, die Zusammenarbeit der Geheimdienste beider Staaten solle ausgeweitet werden. Nähere Einzelheiten über die geplante Kooperation wurden nicht genannt. In diplomatischen Kreisen hieß es, Putin habe stärkere Moskauer Unterstützung für den Kampf gegen islamische Extremisten und vor allem die Terrororganisation Al Kaida angeboten und die Zusicherung erbeten, dass London sich mit Kritik am russischen Vorgehen in Tschetschenien zurückhält.

„Wie es scheint, haben beide Seiten ihre Differenzen überwunden“, berichtete BBC vom Treffen der beiden Politiker. Russland hatte in den vergangenen Jahren geklagt, dass London dem tschetschenischen Rebellen Ahmed Sakajew sowie dem russischen Finanzmagnaten und Kreml-Kritiker Boris Beresowski politisches Asyl gewährte.

Einen Tag nach dem EU-Russland-Gipfel wollte sich Putin überdies bei den britischen Helfern bedanken, die bei der Rettung eines russischen Klein-U-Boots im Pazifik vor zwei Monaten entscheidende Unterstützung geleistet hatten. Ein britisches Team durchtrennte damals mit einem Tauchroboter die Kabel, in denen sich das U-Boot verfangen hatte.

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