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GB: Erfolge bei Suche nach Dieben

Bei der Fahndung nach den Millionenräubern in Großbritannien hat die Polizei mit der Verhaftung von zwei mutmaßlichen Mittätern und dem Fund von Waffen weitere Fortschritte gemacht.

Allerdings waren die Haupttäter des größten Geldraubs in der Geschichte des Landes auch am Sonntag noch wie vom Erdboden verschwunden. Bei dem Überfall auf ein Gelddepot in Südostengland hatten mindestens sechs bewaffnete Täter in der Nacht zum vergangenen Mittwoch umgerechnet mehr als 70 Millionen Euro erbeutet. Die Diebe waren als Polizisten getarnt.

Nach der Veröffentlichung von zwei Phantombildern mutmaßlicher Täter und der weiteren Untersuchung eines bei dem Raub benutzen Kleintransporters erklärte Chefermittler Adrian Leppard: „Wir ziehen das Netz immer enger.“ In dem Minivan, der vor einem Hotel geparkt war, seien außer einem Teil der Millionenbeute auch Pistolen sowie Skimützen und Splitterschutzwesten gefunden worden. Dies zeige, dass die Gangster „Fehler machen und unter Druck sind“.

Unterdessen berichtete die oft gut informierte Boulevardzeitung „News of the World“ am Sonntag, die Polizei habe den Kopf der Bande identifiziert. Es handle sich um den 41-jährigen Londoner „Berufsverbrecher“ Clifford Hobbs, der seit zwei Jahren zu den meistgesuchten Gangstern im Königreich gehört. Hobbs sei 2003 von Komplizen, die sich als Postmitarbeiter tarnten, bei einem Gefangenentransport befreit worden. Er sei anschließend nach Spanien oder Holland geflohen sei. Die Polizei wollte die Angaben der Zeitung nicht kommentieren.

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