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ÖGB-Bundesfrauenvorsitzende Brigitte Ruprecht zu Besuch in Vorarlberg

Feldkirch - Ein Mindesteinkommen von 1.300 Euro brutto bei Vollzeitbeschäftigung und die volle Pflichtversicherung für alle Beschäftigungsverhältnisse, das forderte Brigitte Ruprecht anlässlich ihres Vorarlberg-Besuchs, wie der ÖGB am Montag in einer Aussendung mitteilt.

„Gerade hier gibt es immer mehr  geringfügig Beschäftigte und freie DienstnehmerInnen, und der Großteil der Betroffenen sind Frauen“, so ÖGB-Vorsitzende Brigitte Ruprecht. So habe es im März dieses Jahres mit über 16.600 geringfügig Beschäftigten einen neuen Rekordwert gegeben – Tendenz steigend. Ohne entsprechende sozialrechtliche Absicherung sei das für viele eine Armutsfalle, gerade auch im Hinblick auf eine eigenständige Alterssicherung.

Weitere Arbeitsschwerpunkte der ÖGB-Frauen präsentierte Brigitte Ruprecht im Rahmen einer Vorstandssitzung in Bregenz. Dazu gehören:

-  Das Schließen der  Einkommensschere, die im Übrigen in Vorarlberg im Bundesländervergleich am größten ist.
-  Die Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen.
-  Die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und
-  Die soziale Absicherung von Frauen im Alter.

ÖGB-Ruprecht besuchte Betriebe in Vorarlberg

Weitere Programmpunkte des Vorarlberg-Aufenthalts der ÖGB-Bundesfrauenvorsitzenden Brigitte Ruprecht waren ein  Betriebsbesuch bei “aqua mühle – soziale Dienste” in Frastanz, die als familienfreundlichster Betrieb im Bereich Non-Profit-Unternehmen in Vorarlberg ausgezeichnet wurden, und der Besuch der Veranstaltung „Gender Budgeting“ im Theater am Saumarkt in Feldkirch, einer Kooperationsveranstaltung der ÖGB-Frauen mit der Grünen Bildungswerkstatt.

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