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Gaza: Verlängerung der Offensive angeordnet

Der israelische Ministerpräsident Ariel Sharon hat sich einem Medienbericht zufolge über Einwände seiner Armeeführung hinweggesetzt und eine Verlängerung der Offensive im Gazastreifen angeordnet.

Sharon wolle knapp zwei Wochen nach Beginn der Offensive den Druck auf extremistische Palästinenser im Gazastreifen aufrecht erhalten, berichtete der Armeerundfunk am Montag.

Führende Militärs hätten hingegen die Ansicht vertreten, dass die Offensive „Tage der Buße“ ihre wichtigsten Ziele erreicht habe. So seien palästinensische Raketenangriffe auf israelisches Territorium verhindert worden. Nach Informationen des Armeerundfunks soll die Offensive in einigen Tagen abgeschlossen werden. Seit ihrem Beginn am 28. September wurden 110 Palästinenser getötet.

Die israelische Luftwaffe hat am Sonntagabend eine Rakete auf eine Gruppe Palästinenser im Gaza-Streifen abgefeuert. Eine Person wurde nach Krankenhausangaben getötet, bis zu sieben weitere erlitten Verletzungen.Die Nachrichtenagentur AFP sprach von drei Verletzten, von denen zwei Mitglieder der radikalen Al-Aksa-Brigaden seien. Nach palästinensischen Angaben gehörte auch der Tote den Brigaden an. Die Streitkräfte teilten mit, der Luftangriff habe Extremisten im Flüchtlingslager Jabalya gegolten, die einen Sprengsatz deponiert hätten.

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