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Gastfamilien sollen Jugendlichen Halt geben

Bregenz. Vorarlberger Kinderdorf und Psychosozialer Gesundheitsdienst gehen neue Wege in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Kinder und Jugendliche mit seelischer und sozialer Belastung sollen in einem familiären Umfeld Stabilität und Heilung finden.

Für diese herausfordernde Aufgabe suchen beide Einrichtungen Familien, die bereit sind, ein Kind oder einen jungen Menschen längerfristig bei sich aufzunehmen. „Auch wenn sich schon einige Familien gemeldet haben, es sind immer noch zu wenig“, so die beiden Projektleiterinnen Sylvia Zabernigg und Bettina Längle Steiner. Beide suchen noch dringend „Anker- bzw. Gastfamilien“. Die Familien, angesprochen sind neben ganz „normalen“ Familien auch Teilfamilien, brauchen für diese herausfordernde Aufgabe Herz, Geduld, Durchhaltevermögen, Lebenserfahrung und Humor. Die Einrichtungen bieten fachliche Begleitung, regelmäßige Hausbesuche und in Krisenzeiten zusätzlich bedarfsorientierte Unterstützung.
Zunächst kann die Situation des gemeinsamen Zusammenlebens ausprobiert werden. Ziel ist es, dass sich daraus dann etwas Längerfristiges ergibt. Dass diese Betreuung entsprechend entschädigt wird, versteht sich von selbst. Geld allein kann und darf allerdings nicht die Motivation sein. Denn solche Jugendliche zu begleiten, ist nicht nur Sinn stiftend, sondern auch herausfordernd.

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