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Gaspreis steigt, aber gestaffelt

Den geplanten Schritt immerhin ein wenig entschärfen konnte die umfassende "VN"-Berichterstattung über die per 1. Oktober geplant gewesene Gaspreiserhöhung um 18 Prozent durch die VEG. Überprüfung VEG-Gaspreis

Zwar hat die E-Control, die Landeshauptmann Sausgruber nach dem Aufschrei der Gasbezieher mit einer Überprüfung der VEGKalkulation betraute, dieser eine „weiße Weste“ attestiert – aber auch eine Etappenlösung für die Preiserhöhung vorgeschlagen.

„Neujahrsgeschenk“

Konkret schnellt der Gaspreis per 1. Oktober nicht um 18, sondern um 7 Prozent in die Höhe, der Rest der „Tarifanpassung“ geht per Neujahr 07 über die Bühne. „Damit kann uns niemand anlasten, wir würden prognostizierte Erhöhungen beim Einkaufspreis vorwegnehmen, zudem wird so die ´negative Preisführerschaft´ im Bundesländervergleich vermieden“, wies am Freitag Sausgruber auf „VN“- Frage auf die bei anderen Anbietern ebenfalls absehbaren Teuerungen hin. Für das Budget der VEG-Gaskunden heißt das immerhin, dass sie sich – auf Basis von 15.000 kWh Jahresverbrauch – drei Monate lang je 12 Euro sparen.

Westen benachteiligt

Sowohl Sausgruber als auch VEG-Geschäftsführer Ing. Erwin Kopf gaben zu bedenken, dass der Gas-Einkauf in Westösterreich mit großen Preisnachteilen gegenüber dem Osten kämpfe, dass aber trotzdem Gas in Vorarlberg auch nach der Erhöhung um ca. 10 Prozent günstiger abgegeben wird als etwa im süddeutschen oder Ostschweizer Raum. Die E-Control habe klar dokumentiert, dass „die VEG nicht Gewinne maximiert, sondern über Monate hinweg ihr Gas sogar unter Einstandspreis an die Kunden weitergegeben hat“. Beispiel: Von Oktober 2005 bis Ende 06 werden die Bezugspreise der VEG um 47 Prozent gestiegen sein – der Aufschlag der Gaskunden aber nur um 40. Das könne aber kein Dauerzustand sein, wenn der Versorger wirtschaftlich gesund bleiben soll.

SPÖ-Energiesprecher Elmar Mayer bezeichnete am Freitag auch die neue, entschärfte Regelung als „inakzeptabel. Sie ist ein Schlag ins Gesicht Tausender Gaskunden und beweist die soziale Kälte der ÖVP“ (Mayer).

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