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Gary Glitter bleibt in Haft

Der frühere britische Popstar Gary Glitter bleibt wegen des Verdachts auf Kindesmisshandlung in Vietnam weitere drei Monate in Haft - es gebe ausreichende Beweise.

Die Staatsanwaltschaft erklärte am Freitag, die Polizei habe ausreichende Beweise gegen Glitter gesammelt, die diesen Schritt rechtfertigten. Der 61-Jährige war vor einer Woche am Flughafen von Ho-Chi-Min-Stadt gefasst worden, von wo er nach Bangkok fliegen wollte.

Die Polizei erklärte, ihr lägen Aussagen von fünf Mädchen vor, die eine sexuelle Beziehung zu Glitter gehabt hätten. Eines sei erst zwölf Jahre alt. Sexuelle Handlungen mit Minderjährigen können nach vietnamesischem Recht mit bis zu zwölf Jahren Haft bestraft werden. Bei einer Vergewaltigung eines Kindes droht die Todesstrafe. Glitter wohnte seit März in dem Badeort Vung Tau.

Glitter, der in den siebziger Jahren als Glamrock-Musiker bekannt wurde, wurde 1999 in Großbritannien wegen Besitzes von Kinderpornografie zu vier Monaten Haft verurteilt. Nach Verbüßung der Hälfte der Strafe kam er frei. Später lebte er in Kambodscha, wo er 2002 ausgewiesen wurde. Ein Grund wurde nicht genannt.

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