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Ganove war auf Bargeld aus

Irgendwann am Pfingstwochenende stieg der dreiste Täter in das Winsauer Haus in der Arlbergstraße in Dornbirn ein, die genaue Einbruchszeit ist unbekannt.

Der Einbrecher wollte offenbar nichts anderes als schnelles Geld – alle Wertsachen ließ er links liegen, bediente sich an den Kassen.

Insider als Täter

Der Täter nutzte während der Feiertage die lange Abwesenheit der Geschäftsinhaber, räumte die Handkassen aus und verschwand mit mehreren tausend Euro, die genaue Höhe des Schadens wird aus ermittlungstaktischen Gründen nicht genannt. Für Ermittler Wolfgang Lins und seine Kollegen stellen sich viele Fragen: „Das ist nicht der erste Einbruch dort, merkwürdig ist, dass es keine Spuren von Gewalteinwirkung gibt, wir überprüfen jetzt, ob es sich um einen Insider handelt“, so Lins auf „VN“-Anfrage.

Geplünderte Kasse

„Ja, das muss jemand sein, der sich hier gut auskennt“, meint auch „druckwerk“-Museumsleiter Eckhard Gorbach. Das Museum befindet sich im Erdgeschoss des Hauses, der Dieb stahl 2500 Euro aus der Kasse – die Einnahmen der vergangenen Woche. Eckhard Gorbach entdeckte den Diebstahl gestern am Morgen: „Ich habe die geplünderte Kasse auf dem Tisch gesehen, daneben einen Laptop, den der Dieb aus einem anderen Büro mitgenommen hatte und dann auf unserem Schreibtisch stehen ließ. Als ich in den ersten Stock ging, sah ich die Inhaberin des Frisörsalons „Sissy“ weinend vor ihrem Geschäft, sie hat doch erst vor kurzem eröffnet und nun so etwas“, schildert Gorbach.

Auch bei Sissy Bechter hatte der Dieb die Kasse geplündert, insgesamt sind vier Geschäfte, bzw. Büros betroffen. Hinweise sind an die Polizei Dornbirn unter Tel. 059133-8140 erbeten.

Einbrüche in Dornbirn

Immer wieder kam es in den vergangenen Wochen in Dornbirn zu Einbrüchen in Geschäftsräume. „Die Verhaftung von zwei Einbrechern Ende Mai hat der Serie allerdings ein Ende gesetzt“, so Wolfgang Lins von der Polizei Dornbirn. Verhaftet wurden zwei 18- und 20-jährige, arbeitslose Burschen aus Dornbirn . Sie stiegen seit April in etwa dreißig Geschäftsräume im Raum Dornbirn ein, verdienten sich auf diese Weise ihren Lebensunterhalt. Der Wert der Beute: etwa 24.000 Euro. Die Burschen wurden durch eine Blutspur vom Tatort zu ihrer Wohnung überführt.

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