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Galeriesanierung als Aufreger

Noch bis November werden die Nerven der Lenker in Braz mächtig auf die Probe gestellt. Grund: Die Sanierung der Gasteltobelgalerie bei Braz und das darausfolgende einspurige Nadelöhr beim Gasteltobel. TED

Im Verkehrsfunk ist die Meldung seit Monaten fixer Bestandteil. „Vier Kilometer Stau im Klostertal“, heißt es da oft. Grund dafür bildet die am 27. Juni in Angriff genommene Sanierung der Gasteltobelgalerie bei Braz. Verärgerte Lenker sind die Folge. Vor allem am Arlberg macht sich im Hinblick auf die anbrechende Wintersaison Unmut breit.

Umleitung als Lösung?

„Warum werden Teile des Verkehrs nicht über die Dörfer abgeleitet?“, fragt sich beispielsweise Michael Schwärzler vom Haldenhof in Lech. „Im Intervall der Ampel könnten zur Stauvermeidung Fahrzeuge abgeleitet werden. Wir kennen inzwischen die Stauzeiten und benutzen zwischen Langen und Braz die alte Landstraße – das läuft problemlos“, sagt Schwärzler. Dieser Hinweis könnte problemlos über das Verkehrsleitsystem von A 14 und S 16 kommuniziert werden.

Sanieren dringend nötig

Diese Kommunikation erfolge bereits jetzt, erklärt Straßenbaulandesrat Manfred Rein. Darüber hinaus wüssten Ortskundige den Stau zu umfahren. Eine generelle Umleitung mit Beschilderung könne „den Anrainern im Klostertal nicht zugemutet werden“, sagt Rein. „Dass der Transit durch die Dörfer rollt ist unvorstellbar.“ Die Sanierung der Galerie sei wegen schwerer Korrosionsschäden dringend nötig geworden. Für ihn beweist der Stau „einmal mehr, dass der vierspurige Ausbau ebenso dringend nötig wäre“ und eine Galeriesanierung mit weniger Stau durchzuführen wäre, meint Rein an die Adresse der Kritiker des vierspurigen Ausbaues der S 16.

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