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Gäste ließen bis Oktober 257 Mio. in Österreich

Bei Shopping-Touristen sitzt das Geld noch immer locker.Vorarlberg profitiert vor allem vom starken Franken und erreicht ein Umsatzplus von 27,8 Prozent.
Gästerekord in der Sommersaison 2011
Sommer 2011: Bericht
Sommer 2011: Tabellen 1
Sommer 2011: Tabellen 2

Bis Ende Oktober 2011 ließen Gäste 257 Mio. Euro in Österreichs Geschäften, um fast ein Viertel (24,2 Prozent) mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Für diesen Umsatzzuwachs haben vor allem chinesische (+ 49,3 Prozent) und russische (38,5 Prozent) Touristen gesorgt, gab der Mehrwertsteuer-Rückerstatter Global Blue am Donnerstag bekannt.

Das anhaltende Wachstum stimmt Global-Blue-Österreich-Geschäftsführer Gerd Gfrerer betreffend das bevorstehende Weihnachtsgeschäft. Ganz oben auf der Einkaufsliste der Russen und Chinesen dürften auch im heurigen Weihnachtsgeschäft neben Bekleidung wieder Uhren und Schmuck stehen. Quer über alle Herkunftsmärkte haben Touristen heuer bisher Bekleidung um rund 111 Mio. Euro (+ 25,5 Prozent) eingekauft.

Im Schnitt gab ein Russe pro Einkauf 440 Euro aus, um 3,5 Prozent mehr als von Jänner bis Oktober 2010. Chinesen ließen mit durchschnittlich 559 Euro (+ 13 Prozent) deutlich mehr springen als noch vor einem Jahr. Auf lange Sicht gesehen dürften die kaufkräftigen Chinesen zur Nummer 1 der Shoppingtouristen in Österreich werden, prognostiziert Gfrerer. Derzeit haben Russen noch die Nase vorne.

Vorarlberg profitiert vom starken Franken

Die Shopping-Hochburg Österreichs ist nach wie vor Wien. Bis Ende Oktober stiegen die Umsätze, die mit Touristen lukriert wurden, in der Bundeshauptstadt um rund 28 Prozent. In Salzburg sorgten Gäste für einen Umsatzzuwachs von 31,3 Prozent. Leichte Umsatzrückgänge wurden bei den kroatischen Shoppern in der Steiermark verzeichnet. In Vorarlberg hingegen brachte die Frankenstärke ein Plus von 27,8 Prozent.

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