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Fußgänger-Sicherheit verbessern

Fast ein Drittel aller Fußgängerunfälle ereignet sich auf Schutzwegen. Allein letztes Jahr waren es 66 Unfälle. Für Dieter Egger ist diese Entwicklung alarmierend.

Auf seine Initiative hat die Vorarlberger Landesregierung die Erstellung eines Verkehrssicherheitskonzeptes zur Hebung der Fußgängersicherheit auf Schutzwegen in Auftrag gegeben.

Das Konzept sieht in einem ersten Schritt die Lokalisierung auffälliger Schutzwege vor. Aus den rund 800 Schutzwegen im Vorarlberger Landesstraßennetz werden die problematischen Querungsstellen ermittelt. In einem zweiten Schritt werden mögliche Optimierungsmaßnahmen erarbeitet.

Gleichzeitig wird in den Gemeinden der Region Blumenegg ein Pilotprojekt gestartet. Dabei wird der Schutzwegbestand im Gemeindestraßennetz untersucht. Landesstatthalter Egger erhofft sich eine Signalwirkung auch für die übrigen Gemeinden, die eigenen Schutzwege prüfen zu lassen: “Unter bestimmten, widrigen Umständen können Schutzwege regelrechte Sicherheitsfallen darstellen.” Vielfach sind Kinder und Senioren die Unfallopfer.

Um die Ursachen für die negative Entwicklung bei Schutzweg-Unfällen analysieren zu können, bedarf es einer gesamthaften Betrachtung des “Systems” Schutzweg, so Egger. Dieses wird durch verschiedene Faktoren wie zB. die Anhaltebereitschaft der motorisierten Verkehrsteilnehmer, die Eigenverantwortung der Fußgänger oder die bauliche und technische Ausstattung der Schutzwege beeinflusst.

Mit der Erstellung des Konzeptes wird das Kuratorium für Verkehrssicherheit beauftragt. Bis Ende des Jahres sollen erste Ergebnisse vorliegen, so Egger abschließend.

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