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"Für Radler sicherer machen"

Beim "Engel"-Kreisverkehr sind die Radfahrer am meisten gefährdet.
Beim "Engel"-Kreisverkehr sind die Radfahrer am meisten gefährdet. ©Ferdinand Ortner

Der Lustenauer “Engel”-Kreisverkehr soll für Radler und Fußgänger sicherer gemacht werden.

Lustenau. In dem Bemühen, den “Engel”-Kreisverkehr – den wichtigsten Verkehrsknotenpunkt Lustenaus – besonders für die Radfahrer sicherer zu machen, hat Verkehrs-GR Dietmar Haller vor Kurzem eine neue Initiative gestartet. “Dieser Kreisverkehr ist mit rund 28.000 motorisierten Fahrzeugen pro Tag einer der am stärksten frequentierten Verkehrsknotenpunkte des Landes und vor allem für Radfahrer sehr gefährlich.

Laut neuester Zählungen fahren täglich rund 500 Radfahrer aus dem Ortsteil Hasenfeld über den Kreisverkehr zu den Schulen und ins Lustenauer Zentrum. Speziell für Radfahrer ist der Kreisverkehr wegen seiner Größe und der schnellen Ausfahrtsgeschwindigkeit des motorisierten Verkehrs eine permanente Gefahrenquelle”, argumentiert Haller.” Als erste Maßnahme zu erhöhter Sicherheit wurden letztes Jahr die Fahrradstreifen im Mischverkehr des KV “Engel” durch rote Markierungen verkehrssicherer gestaltet.

Separate Querungen
GR Haller regt nun als zweite Maßnahme an, zur größeren Sicherheit der zahlreichen Schüler und älterer Personen separat geführte alternative Querungen zu schaffen. Nach einem Lokalaugenschein mit dem Geschäftsführer des Verkehrsplanungsbüros Besch, DI Anton Gächter, und dem Bauamt ließ Haller einen Rohentwurf für separate Radwegübergänge für alle fünf einmündenden Straßen außerhalb des Kreisverkehres erarbeiten. Die markierten Radwege im Einmündungsbereich des Kreisverkehrs sollen um die Breite der Gehsteige erweitert und auf deren Niveau erhöht werden.

Die bestehenden Durchgänge, “Zebra-Streifen” und die parallel geführten Gehsteige würden als kombinierte Geh- und Radwege ausgewiesen und beschildert werden, schlägt GR Haller vor. Außerdem sollen bei der Einmündung der Kaiser-Franz-Josef-Straße zwei neue Mittelinseln geschaffen und die Geschwindigkeit der Ein- und Ausfahrtsbereiche durch Vergrößern der Radien eingebremst werden. “Mit diesen verkehrsorganisatorischen baulichen Maßnahmen kann vor allem für den Ortsteil Hasenfeld eine sichere Radwegeverbindung ins Ortszentrum geschaffen werden”, ist der Gemeinderat überzeugt.

Text: Ferdinand Ortner

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