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Für Mörtl wird's eng

Der Countdown für Richard Lugner läuft: der Baumeister und Betreiber der Lugner-City muss bis Freitag beweisen, dass noch zahlungsfähig ist.

Der Countdown für Richard Lugner läuft: Der mit Zahlungsproblemen kämpfenden Wiener Baumeister muss bis kommenden Freitag dem Gericht bescheinigen, dass er die Forderungen erfüllen kann. Barbara Allmann berichtet:

Lugners Alternative ist derzeit, dass er dem Gericht klar machen kann, dass die Gläubiger in entsprechende Stundungen eingewilligt haben. Gelingt ihm das nicht, kann Lugner noch bis Ende der Woche einen Ausgleich beantragen und damit den gegen ihn eingebrachten Konkursantrag abwenden. Andernfalls wird das Insolvenzgericht den Konkurs eröffnen.

Lugner hatte zuletzt betont, seine Verbindlichkeiten durch einen Bankkredit von 4,5 Mio. Euro voll bezahlen zu wollen. Er könne grundsätzlich zahlen, derzeit liege nur eine Zahlungsstockung vor.

News berichtet von 27,3 Mio. Euro

Die Schulden des mit einer Zahlungsstockung kämpfenden Wiener Baumeisters Richard Lugner sollen 27,3 Millionen Euro betragen. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin „News“ in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe und beruft sich dabei auf eine Statusberechnung der Wiener Unternehmensberatung Ecos Management.

Der Großteil der Passiva entfalle demnach mit rund 17 Mio. Euro auf besicherte Bankverbindlichkeiten, bei den Lieferanten stehe Lugner mit rund 3 Mio. Euro in der Kreide. Lugners Vermögen ist laut „News“-Bericht nur 12,6 Mio. Euro wert. Daraus ergibt sich eine Überschuldung von 14,7 Mio. Euro. Rund 9 Mio. Euro der Verbindlichkeiten sind unbesicherte Forderungen, die sofort fällig sind.

Redaktion: Bernhard Degen/Conny Schaupp

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