Funkenzunft Tosters-Hub: Von Feuereifer und gelebtem Gemeinschaftssinn

Umfrage: Was zeichnet die Mitgliedschaft bei der Hubner Funkenzunft aus?

Die Funkenzunft Hub wurde offiziell im Jahr 1965 gegründet, es ist aber bekannt, dass man in dieser Gegend schon zuvor Funken gebaut hat.

Waren diese damals zum Teil auch auf Grund der herrschenden Armut oft nur einfache Holzhaufen, wird der Funken in der Hub seit 1967 in klassischer Montafoner Bauweise, als sechseckiger, sich nach oben verjüngender Funken aus Holzspälten, errichtet. Heute sind die von der Funkenzunft Hub erbrachten Leistungen vielfältig: neben Funkenbau und der Pflege des Nikolausbrauches, der Teilnahme am Faschingsumzug und der Landschaftsreinigung werden Patzkonzerte, Familienwanderungen und so manches gesellige Fest organisiert.

Funkenmeisterin

Ursprünglich als klassischer Männerverband gegründet, wurden seit Mitte der 90iger Jahre die Frauen stärker in die Zunft integriert, seit Juni 2010 wird diese sogar von einer Frau geleitet. Bei der letzten Jahreshauptversammlung wurde Birgit Tichy zur ersten Obfrau gewählt. “Auf diese Tatsache sind wir besonders stolz. Wir freuen uns, dass uns der Umstieg von einem reinen Männerzunft zu eine Zunft, wo Frauen und Männer gleichermaßen am Geschehen mitwirken, so gut gelungen ist und sind stolz auf unsere Funkenmeisterin”, meint der stellvertretende Obmann Markus Dejaco.

Wassertrete Rüttele

Bis zum Anschluss der Hubner Haushalte an die zentrale Feldkircher Wasserversorgung hatte der Weiler Hub seine eigene Quelle im Rüttelewald. Seit 1997 obliegen Pflege und Erhalt der Wassertrete Rüttele der Funkenzunft Hub. Damals wurde die Vereinigung von der Agrargemeinschaft Tosters mit der Wiederbelebung des brach liegenden Areals betraut. Die Errichtung der Wassertrete war von viel Enthusiasmus getragen, unzählige freiwillige Arbeitsstunden wurden geleistet. So konnte das Projekt “Wassertrete Rüttele” innerhalb eines Jahres erfolgreich umgesetzt und somit ein wichtiger Grundstein für den bis zum heutigen Tag innerhalb der Funkenzunft Hub gelebten Gemeinschaftssinn gelegt werden. Seit der Eröffnung im Mai 1999 wird die bewusst naturnah gehaltene, idyllische Wassertrete von vielen Waldbesuchern oft und gerne besucht.

Funkenwochenende 2011

Auf Grund der Bauarbeiten an der Wohnanlage im Bereich des ehemaligen “Gasthofs Schweizerblick” ist am heurigen Funkenwochenende nur ein eingeschränktes Programm möglich. Am Funkensonntag, 13. März geht?s um 15 Uhr los mit dem “Zizile-Eassa” für die Kinder, um 19 Uhr erfolgt die traditionelle Fackelausgabe beim Busplatz Hub, um 19.15 Uhr gemeinsamer Abmarsch mit der Harmoniemusik Tisis-Tosters zum Funkenplatz, wo um 19.30 Uhr das Abbrennen des Funkens mit Feuerwerk stattfinden wird.

Funkenzunft-Facts:

Gründung: 1965, gilt als älteste Funkenzunft von Tosters
Mitglieder: 25
Ruf: Funka, Funka, ho!

Mehr Infos auf:
http://www.funkenzunfthub.at

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Feldkirch
  • Funkenzunft Tosters-Hub: Von Feuereifer und gelebtem Gemeinschaftssinn
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen