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Für WKO-Präsident Mahrer könnte Türkis-Grün Chance sein

Mahrer steht einer türkis-grünen Koalition nicht ablehnend gegenüber
Mahrer steht einer türkis-grünen Koalition nicht ablehnend gegenüber ©APA
Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer steht einer türkis-grünen Koalition offenbar alles andere als ablehnend gegenüber. Während er zur "Wiener Zeitung" meinte er, dass ein "Green New Deal auf österreichisch" eine Chance sein könnte, sagte er gegenüber der "Presse", dass die Variante mit den Grünen "sicher realistisch und spannend" wäre.

"Als Wirtschaftsvertreter bin ich pragmatisch. Wir fürchten uns jedenfalls nicht, und wenn ein Teil der Erzählung sein sollte, Klima- und Umweltprodukte 'Made in Austria' für die Weltmärkte, dann kann das auch eine große Chance sein", wurde der Wirtschaftskammerchef in der "Wiener Zeitung" zitiert. Zudem wäre Türkis-Grün eine Alternative, die eine "gewisse innerliche bürgerliche Sehnsucht verkörpert". Mahrer hatte 2013 ein Buch mit dem Titel "Was wäre wenn . . .?" herausgegeben, das sich die Frage stellt, wie das Land wohl aussehen würde, wenn nach der Nationalratswahl 2002 eine schwarz-grüne Regierung gekommen wäre.

Auch sage seiner Erfahrung nach in der Wirtschaft niemand, dass es mit den Grünen nicht geht. "Die Betriebe sind pragmatisch", erklärte Mahrer der "Presse". Auch habe er während seiner Regierungszeit "die große Mehrheit der Grünen" in der parlamentarischen Zusammenarbeit als "pragmatisch, sachorientiert und diskursfähig" erlebt.

Freilich gebe es auch einige Hürden. Etwa kann Mahrer einer nationalen CO2-Abgabe nicht viel abgewinnen, diese müsste auf EU-Ebene geregelt werden. Und auch eine Substanzbesteuerung würde die hiesige Wettbewerbsfähigkeit "massiv schwächen" und wäre "ein Jobkiller".

Gegenüber der APA hatte Mahrer am Mittwoch erklärt, dass eine Koalition mit den Grünen eine Option von vielen wäre. Zu gegebenem Zeitpunkt könne man nicht sagen, welche die realistische ist. Entscheidend sei aber, dass die künftige Regierung eine standortfreundliche ist, insbesondere angesichts der sich "eintrübenden Konjunktur".

(APA)

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