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Für Hamilton scheint eigene Dominanz "nicht real zu sein"

Hamilton kann seine Dominanz selbst nur schwer fassen
Hamilton kann seine Dominanz selbst nur schwer fassen ©APA (AFP)
Lewis Hamilton bleibt in der Formel 1 auf Rekordkurs. Der Brite feierte am Sonntag in Mugello seinen bereits sechsten Saisonsieg und liegt in der WM nach neun von 17 Rennen schon 55 Punkte vor seinem Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas. Dazu fehlt ihm nur noch ein einziger Erfolg auf Michael Schumachers Bestmarke von 91 Siegen. "Es scheint einfach nicht real zu sein", meinte Hamilton in Mugello.

"Es ist letztendlich ein Privileg, in dieser Position zu sein und ein so tolles Team und Auto zu haben, um Wochenende für Wochenende abzuliefern. Ich bin all den Menschen im Team, die ständig hart arbeiten, für immer dankbar. Ich bin nur ein Glied in dieser Kette", betonte der 35-jährige Serien-Champion, der nun am 27. September im Grand Prix von Russland in Sotschi den Schumacher-Rekord egalisieren will. Damit würde er den nächsten Riesenschritt Richtung siebenten WM-Titel machen, womit er ebenfalls die Bestmarke des ehemaligen Ferrari-Superstars aus Deutschland einstellen würde.

Die britische Presse pries Hamilton in ihren Montag-Ausgaben dafür, dass er im Grand Prix der Toskana stets die Übersicht behalten hatte. "Rote Flaggen, Unfälle, Fehler - all das Chaos in Mugello, und nichtsdestotrotz fährt Lewis Hamilton zu seinem 90. Sieg, einen weniger als Michael Schumachers Spitzenleistung, von der viele dachten, sie würde nie angetastet werden", schrieb etwa die "Daily Mail".

Neben Hamilton durfte sich auch Alexander Albon als Sieger fühlen. Der 24-jährige Thailänder, der zuletzt viel Kritik hatte einstecken müssen, fuhr als Dritter erstmals in seiner Königsklassen-Karriere aufs Podest. "Das wurde auch Zeit", meinte Albon, der sich damit empfahl, auch im nächsten Jahr für Red Bull anzutreten. Sein niederländischer Teamkollege Max Verstappen war dagegen bereits in der ersten Runde unverschuldet nach einem Crash ausgeschieden und hat in der WM als Dritter nun schon 80 Zähler Rückstand auf Hamilton (190).

Der einstige Mercedes-Hauptrivale Ferrari spielt dagegen im Titelkampf überhaupt keine Rolle mehr. Charles Leclerc als Achter und Sebastian Vettel als Zehnter schafften es aber im 1.000. Grand Prix der berühmten Scuderia aus Maranello zumindest in die Punkte. Allerdings kamen beim Chaos-Rennen auf der Ferrari-Hausstrecke auch nur insgesamt zwölf Autos ins Ziel. "Es ist das gesamte Projekt, das wir überdenken müssen", gestand Teamchef Mattia Binotto nach dem Heimrennen, das den Absturz des einst so ruhmreichen Rennstalls erneut nachdrücklich dokumentierte.

"Für Ferrari ist die Party vorbei. Eine weitere Riesenblamage beim Grand Prix des Wilden Westens", hagelte es nicht nur von "La Stampa" gewohnt harte Kritik für die PS-schwachen roten Boliden. "Ferrari ist nur eine Illusion", klagte der "Corriere della Sera", und auch der "Corriere dello Sport" schrieb von einer "desaströsen Leistung", während "La Repubblica" meinte: "Autodrom in Mugello. Bei der Party von Ferrari amüsiert sich nur Hamilton." Dieser sorgte ausgerechnet beim roten Jubiläum für den insgesamt 100. Sieg für Mercedes seit dem Wiedereinstieg als Werksteam in die Formel 1 im Jahr 2010.

"Ich bin fest davon überzeugt, dass wir die richtigen Leute haben, um mit Fähigkeit, Kompetenz und Hingabe wieder auf die Siegerstraße zu kommen", versicherte Ferrari-Konzernchef John Elkann. Schon in Sotschi soll es technische Verbesserungen am offensichtlich völlig falsch konzipierten SF1000 geben, "aber diese werden das große Bild nicht verändern können", blieb Binotto Realist. "Derzeit ist es wirklich hart", betonte der 22-jährige Monegasse Leclerc, dessen Ferrari-Vertrag noch bis Ende 2024 läuft und der in der WM mit nur 49 Punkten WM-Achter ist.

(APA/dpa)

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