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Für Abschied blieb kaum Zeit: Trauer um Corona-Opfer

Silvia Mayer aus Feldkirch trauert um ihren Vater Pero, der an den Folgen von Corona sein Leben lassen musste.
Silvia Mayer aus Feldkirch trauert um ihren Vater Pero, der an den Folgen von Corona sein Leben lassen musste. ©handout/Mayer
Ende November verstarb der Vater von Silvia Mayer aus Feldkirch. Pero Herceg wurde 73 Jahre alt und verlor den Kampf gegen Covid-19. Nach einer Lungenentzündung wurde das Virus bei ihm nachgewiesen. Vier Tage später war der mehrfache Familienvater tot. Ein berührendes VOL.AT-Interview.

Silvia Mayer ist täglich in ihrem Beruf als Krankenschwester mit den Folgen der Pandemie konfrontiert. Als Ende November ihr Vater an den Folgen von Covid-19 verstarb, brach für die Feldkircherin eine Welt zusammen. Das Virus hatte für sie eine neue, persönliche und zutiefst erschütternde Dimension angenommen. Mit gerade 73 Jahren verlor ihr Papa Pero den Kampf gegen die Seuche. Der mehrfache Familienvater war in bester körperlicher Verfassung. Bis ihn eine Lungenentzündung heimsuchte. Als dann in weiterer Folge das Virus diagnostiziert wurde, dauerte sein Überlebenskampf nur weitere vier Tage, bis er sein Leben lassen musste.

Flammender Appell

Für Silvia Mayer hat der Kampf gegen die weltweite Seuche eine neue Ebene erreicht. Im VOL.AT-Interview spricht sie offen über den Verlust ihres geliebten Vaters und die Ohnmacht gegenüber Menschen, die immer noch die Gefahr der Pandemie verkennen oder sogar leugnen. Als Bedienstete im Gesundheitswesen spricht sie sich auch klar für die Chance, die in der aktuell heftig diskutierten Impfung liegt, aus.

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