Fünfte Runde soll Durchbruch bei Metaller-KV bringen

Eine Einigung könnte weitere Streiks verhindern
Eine Einigung könnte weitere Streiks verhindern ©APA/JAEGER
Vier Verhandlungsrunden für den Kollektivvertrag 2022 haben die Sozialpartner in der Metalltechnischen Industrie bereits hinter sich, am Samstag soll nun ein Treffen in einem Gasthaus in Eugendorf (Sbg.) den Durchbruch bringen. Einigen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer wieder nicht, werden die Warnstreiks von dieser Woche nächste Woche in größerem Umfang fortgesetzt, haben die Gewerkschaften PRO-GE und GPA schon angekündigt. Sie fordern 4,5 Prozent mehr Bruttolohn.

Die Arbeitgeber haben zuletzt 2,75 Prozent geboten, mit den ebenfalls angebotenen Zuwächsen bei der Lehrlingsentschädigung und den Schichtzulagen liegen sie bei 3,2 Prozent, so ihre Rechnung. Zur Orientierung: Die Inflationsrate betrug zuletzt 3,2 Prozent. Der Mindestlohn in der Metallindustrie liegt bei 2.000 Euro brutto. Die 1.200 Betriebe der Metalltechnischen Industrie beschäftigen über 134.000 Mitarbeiter.

(APA)

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