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Fünf stehen in Dornbirn zur Auswahl

Dornbirns Stadtchef Rümmele kann sich Nachfolger aussuchen.
Dornbirns Stadtchef Rümmele kann sich Nachfolger aussuchen. ©VN/Hans Zellhofer
Dornbirn – Eine Frau, vier Männer: Dornbirns Stadtchef Rümmele kann sich seinen Nachfolger aussuchen.

Wie die VN berichteten, wird Dornbirns Bürgermeister Wolfgang Rümmele – seit 13 Jahren im Amt – bei der Gemeindewahl 2015 nicht mehr antreten. „Diese Ambition ist nicht mehr gegeben“, sagte der 65-Jährige zuletzt. Doch wer ihm nachfolgen soll und wann Rümmele Platz machen will, das bleibt offen – der Stadtchef lässt sich nicht in die Karten schauen. Fakt ist indes, dass die Dornbirner ÖVP gleich unter mehreren Kandidaten wählen kann. Nicht weniger als fünf Politiker gelten als mögliche Rümmele-Erben – auch wenn die Chancen der Einzelnen natürlich unterschiedlich ausgeprägt sind. Landesrätin Andrea Kaufmann vor Vizebürgermeister Martin Ruepp, den Landtagsabgeordneten Christoph Winder und Thomas Wins-­ auer sowie Bauernpräsident Josef Moosbrugger – diese Reihenfolge wird derzeit kolportiert. Wer sich letztlich auch durchsetzt, eines ist gewiss: Das breite Personalangebot ist kein Zufall.

Der Jugend eine Chance

„Rümmele und auch sein Vorgänger Rudi Sohm gaben den Jungen immer schon eine Chance“, sagt ein Funktionär. Das verärgerte damals zwar manchen altgedienten Stadtparteifunktionär, gibt dem Stadtchef aber langfristig recht – indem er nun eben mehrere Möglichkeiten hat, seine Nachfolge zu regeln. Dass es auch anders ging, bewies die FPÖ in Lustenau. Dort verabsäumte es Hans-Dieter Grabher jahrelang, einen geeigneten Nachfolger aufzubauen. Mit der Folge, dass die Blauen bei der Wahl 2010 Lustenau nach fünf Jahrzehnten an die VP verloren.

Josef Moosbrugger: Der 45-Jährige ist seit 1999 Präsident der Landwirtschaftskammer Vorarlberg. Moosbrugger gilt als Mann direkter Worte. Erst jüngst warnte der Stadtrat die Landespartei im Zusammenhang mit der Gratis-Miete für die Bauernkammer: „Es ist fraglich, ob die ÖVP noch die Heimat der Bauern sein kann.“ Das brachte Moosbrugger Punkte seitens der Bauernschaft, aber viel Kritik seitens der Landespartei ein. Moosbrugger ist verheiratet, Vater von drei Kindern – 19,16 und 11Jahre alt. Er ist bereits seit 1995 Stadtrat.

Andrea Kaufmann: Die 42-jährige Landesrätin ist in ihrem Ressort zuständig für Kultur und Wissenschaft. Zuvor hatte die Tochter des langjährigen Nationalratsabgeordneten Wolfgang Blenk 15 Jahre lang kommunalpolitische Erfahrung gesammelt – sie war bereits mit 25 Jahren Stadträtin in der Messestadt. Die Volkswirtin, die in Konstanz studierte und später im Controlling einer Bank tätig war, ist auch Stellvertreterin von ÖVP-Obmann Michael Spindelegger. Kaufmann ist Mutter von zwei Söhnen und zwei Töchtern.

Christoph Winder: Bereits seit 1999 ist der 36-Jährige Landtagsabgeordneter der ÖVP. Dort hat er einen guten Stand: Zuletzt war Winder auch als möglicher Klubobmann – als Nachfolger für Neo-Landesrat Rainer Gögele – im Gespräch. Winder ist aktuell Vorsitzender des Kulturausschusses. Bei seinem Einzug in den Landtag war Winder übrigens eine Zeitlang der jüngste Abgeordnete in Österreich. Im „Zivilberuf“ ist der dreifache Familienvater – seine Kinder sind zehn, sieben und fünf Jahre alt – Personalmanager bei Haberkorn.

Martin Ruepp: Der 56-Jährige ist seit Oktober 1999 Vizebürgermeister in der Messestadt. Seine berufliche Laufbahn hatte der studierte Betriebswirt 1982/83 bei einem Münchner Touristikbüro begonnen. 1983 bis 1986 war Ruepp Verkaufsleiter bei Kästle, danach Exportleiter bei Huber Trikot. Dann erfolgte der Wechsel in die Politik. So war der zweifache Familienvater – die Kinder sind 24 bzw. 22 Jahre alt – 1986 bis 1991 stv. Landesparteisekretär und 1991 bis zu seinem Wechsel nach Dornbirn Geschäftsführer der VP.

Thomas Winsauer: Ist mit seinen 32 Jahren aktuell der jüngste Abgeordnete im Landtag. Der Doktor der Rechtswissenschaften zog bereits im Oktober 2004 in das Landesparlament ein. Lange Jahre, sprich 2001 bis 2010, war der Dornbirner auch Obmann der Jungen Volkspartei Vorarlberg. In Dornbirn engagiert sich Winsauer in der Stadtvertretung. Der 32-Jährige – Mitglied der Vorarlberger Juristischen Gesellschaft, im Übrigen auch des Wirtschaftsbundes – arbeitet als Notarsubstitut im Notariat seines Vaters Klaus Winsauer.

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