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Frutzbett als Kiesspender

Bild: Große Bagger schafften in den vergangenen Tagen die Voraussetzung für einen ganzjährigen Wasserlauf der Frutz.
Bild: Große Bagger schafften in den vergangenen Tagen die Voraussetzung für einen ganzjährigen Wasserlauf der Frutz. ©Manfred Bauer

Rankweil. Das Bachbett der Frutz im Raum von Rankweil, Koblach und Röthis ist bekannt wegen der problematischen Wassersituation. Lediglich im Bereich der Absturzbaubwerke im Flusskilometer 0,65, 1,4 und 2,4 bilden sich so genannte Kolke (auch Strudelloch oder Strudeltopf genannt), welche insbesondere den Fischen aber auch sonstigen aquaischen Lebensgemeinschaften eine Überlebenschance bieten. Da diese Kolke immer wieder mit Bachschotter verfüllt sind, reicht deren Wasservolumen nicht aus um bei trockener Witterung ein Überleben der Fische zu garantieren. Durch gezielte jährliche Räumungen des Wasserbauamtes in einem Ausmaß von rund 2000 bis 3000 m³ wird bislang einerseits ein Beitrag zur Erhaltung der Flussfauna und andererseits des für den Hochwasserschutz erforderlichen Abflussquerschnittes geleistet.

Weiters wurde im Zuge der Räumungen der Kolke eine angelandete Kiesbank im Bereich der Brücke zwischen Meiningen und Koblach entfernt. Dadurch konnte der erforderliche Abflussquerschnitt für den Hochwasserfall in diesem Bereich wieder hergestellt werden. Der für die Kiesentnahmen gewonnene Kieserlös wird wiederum zweckgebunden in die Instandhaltungsmaßnahmen (Mäharbeiten, Gehölzpflege, etc) an der Frutz verwendet. Manfred Bauer

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