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"Frühe Hilfen" unterstützen beim Start mit dem Baby

Christine Rinner und Alexandra Wucher
Christine Rinner und Alexandra Wucher ©Birgit Loacker
Die 5-Ländertagung in Dornbirn widmete sich zwei Tage diesem wichtigen Thema
Netzwerk Familie unterstützt in Vorarlberg

Dornbirn Beim Autofahren sind sich alle einig: Wer hinter dem Steuer eines Fahrzeugs sitzen will, muss eine Führerscheinprüfung bestehen. Bei der Familiengründung ist das anders. Wer Mutter oder Vater wird, ist seinen Instinkten und dem Glück überlassen. Und oft sind die ersten Monate mit einem Baby alles andere als einfach.

Netzwerk Familie startete 2009 in einem kleinen Büro in Dornbirn und konnte durch erste praktische Erfahrungen einen fruchtbaren Boden für die weitere Entwicklung der Frühen Hilfen in Österreich bereiten. Dieses Jahr kann 10jähriges Jubiläum gefeiert werden. „Es ist nicht immer leicht, die richtige Hilfe zu finden, Netzwerk Familie unterstützt dabei“, so Christine Rinner (Bereichsleitung). Das Leitmotiv ist dabei die Vernetzung und breite Zusammenarbeit. Das Netzwerk Familie sieht sich als Brücke zwischen Gesundheits- und Sozialsystem um maßgeschneiderte Beratungs- und Betreuungsangebote anzubieten.

“Umfassender Kinderschutz entspricht dem Recht eines jeden Kindes auf Entwicklung und Entfaltung der Persönlichkeit. Schon in frühester Kindheit wird die psychosoziale und gesundheitliche Entwicklung maßgeblich geprägt. Die Frühen Hilfen tragen diesem Umstand Rechnung”, so Landesrätin Katharina Wiesflecker. Landesrätin Barbara Schöbi-Fink hob die Bedeutung der “Frühen Hilfen” im Bemühen um möglichst gleiche Bildungschancen für alle Kinder hervor, denn bereits in den ersten Lebensjahren wird die Grundlage für den späteren Bildungserfolg gelegt.

„Diese Tagung ist ein weiterer Meilenstein zur Verwirklichung unserer Vision, die Entwicklungsmöglichkeiten und Gesundheitschancen von Kindern und Eltern in Familie und Gesellschaft frühzeitig und nachhaltig zu verbessern. 330 Personen aus den verschiedensten Herkunftsberufen sind hier im sich zu informieren auszutauschen und zu vernetzen“, freut sich Alexandra Wucher (Mitbegründerin Frühe Hilfen Vorarlberg).

 „SAFE® – Sichere Ausbildung für Eltern – Ein Trainingsprogramm zur Förderung einer sicheren Bindung zwischen Eltern und Kind“

„Die Entwicklung einer sicheren Bindung zwischen Eltern und Kind ist eine großartige Grundlage für eine gesunde körperliche, psychische und soziale Entwicklung eines Kindes. Wir sollten daher alle Anstrengungen unternehmen, Eltern und Kinder in ihren ganz frühen Entwicklungsphasen so gut zu unterstützen, dass dieser wichtige Entwicklungsschritt bestmöglich gelingen kann“, so der Konsens aus dem Vortrag von Dr. Karl Heinz Brisch. LOA

 

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