Friseur bekam Kokain in Schamponflasche geliefert

Gute Tarnung für Drogendealer, dennoch wurde 26-Jährige zu zwei Jahren Haft verurteilt.
Gute Tarnung für Drogendealer, dennoch wurde 26-Jährige zu zwei Jahren Haft verurteilt. ©Eckert
Feldkirch - Es war eine ganze Gruppierung, die mit ihren Drogengeschäften in Vorarlberg ihr Unwesen trieb. Doch nun endete der Handel für etliche mit Verurteilungen.

Einer der Letzten war nun ein 26-jähriger Mann. Er war wegen des Krieges aus seiner Heimat geflohen, hat hier eine Familie gegründet und einen Job als Friseur. Doch offensichtlich schien es interessant, sich etwas dazu zu verdienen. Um zehn Euro verkaufte er das Gramm Marihuana, zwanzig bis dreißig Euro Gewinn schauten pro Gramm Kokain heraus. Die Verkaufsmenge bei ersterem betrug sechs Kilo, beim Kokain war der Senat von 100 Gramm überzeugt.

Haftstrafe zur Abschreckung

Da eine ganze Gruppierung in die Geschäfte verwickelt war, ist Suchtgifthandel im Rahmen einer kriminellen Vereinigung angeklagt. So wird der Sachverhalt auch verurteilt, mit der Folge, dass ein Strafrahmen von ein bis 15 Jahren zur Debatte steht. Mit zwei Jahren Gefängnis befinde man sich im unteren Bereich, so Richter Michael Fruhmann in der Begründung. Dies scheint auch der Angeklagte zu verstehen und er akzeptiert das Urteil.

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