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Frischer Wind in der Richterausbildung

Neue Akzente in der Ausbildung.
Neue Akzente in der Ausbildung. ©Symbolbild/Bilderbox
Justiz investiert viel in psychologische Schulung und Erfolge sind bereits spürbar.

„Der Richter ist ok, er hat mich zwar vor zwei Wochen verurteilt, aber ich habe auch Scheiße gebaut“, sagt eine Drogenabhängige am Gang. Auch Menschen, die bis zum Hals in der Tinte stecken, wissen einen respektvollen Umgang zu würdigen. Und dass dies auch in schwierigen Situationen gelingt, werden künftige Richter und Staatsanwälte in ihrer Ausbildung dahingehend geschult. Es gibt Rollenspiele mit Videoanalyse, „Verhandlungsführung und Vernehmungstechnik“ ist ein eigenes Seminar.

Gute Erfahrungen

Und diese Ausbildungsschiene hat sich bewährt. Viele Richter stellen sich am Beginn der Verhandlung vor und erklären den Ablauf des Verfahrens. Es soll transparent und ruhig zugehen. Man nimmt sich Zeit für Rechtsbelehrungen, die der Richter zum 1000sten mal macht, der Geladene aber unter Umständen nicht auf Anhieb versteht. So gelingt es meist, einen ruhigen Verfahrensablauf zu gewährleisten und einen sachlichen Prozess zu führen.

Neue Akzente in der Ausbildung – im Fokus stehen beispielsweise Verhandlungsführung und Vernehmungstechnik
• Bewältigung von Konfliktsituationen
• Frühzeitiges Erkennen von Störfaktoren und situationsgerechte Reaktion
• Selbstwahrnehmung

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