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Freudentränen nach Freispruch

Feldkirch – Ein 30-jähriger Feldkircher ist am Montag vom Vorwurf der Unzucht mit Unmündigen freigesprochen worden.

Der Angeklagte zeigte sich sichtlich erleichtert und brach in Tränen aus, als der Senatsvorsitzende Othmar Kraft nach über zweistündiger Verhandlung das entlastende Urteil verkündete. Angeklagt war ein Fall, der bereits sechzehn Jahre zurückliegen soll: Dem Feldkircher wurde zur Last gelegt, als Babysitter zwei Mädchen im Alter von vier bzw. acht Jahren missbraucht zu haben. Laut Anklage hatte er beide Kinder im Genitalbereich angefasst und oral missbraucht. Der 30-Jährige stritt die Vorwürfe ab, räumte jedoch ein, „geschlechtliche Handlungen“ an seinem Bruder durchgeführt zu haben – „aus Interesse“, wie er sagt. Allerdings war der Beschuldigte damals noch nicht strafmündig. Es war ein Freispruch „zweiter Klasse“. Denn nicht von der Unschuld des Angeklagten war die Rede, sondern von Zweifeln. Diese gebe es „in mehrerer Hinsicht“, hieß es in der Urteilsbegründung. Es gebe „keine eindeutigen Hinweise darauf, wann genau und ob das Ganze überhaupt passiert ist“. Zudem konnte trotz etlicher Zeugen nicht mehr genau eruiert werden, wann der Angeklagte bei der betroffenen Familie als Babysitter gearbeitet hatte. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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