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Freude am Greötla

Die Rhinzigünar sind eine große Familie, die die Freude am Fasching verbindet.
Die Rhinzigünar sind eine große Familie, die die Freude am Fasching verbindet. ©Verein

Die Rhinzigünar feiern heuer ihr 35-jähriges Bestehen.

Lustenau. “Als Rhinzigünar “kut ma körig herum”. Gerade eben ist Lustenau´s Faschingsverein Nr. 1 aus Varel an der Nordsee zurückgekehrt. Die Mission lautete wie immer – lustige Fasnachtstimmung unter die Leute bringen und dies ist den Lustenauer Greötli wie immer bestens gelungen. Begonnen hat alles 1976 bei einem Stammtisch in der Spatzentränke in Lustenau. Nach ein paar Gespritzten meinte Sigi Hämmerle, man könnte doch am 11.11. etwas machen. Gesagt, getan. Es wurden gleich ein paar Gleichgesinnte gefunden und nun stellte sich lediglich die Frage: “Was denn überhaupt machen?” Gemeinsam mit Sepp Alge wurde ein Text zusammengeschrieben, in ein Faschingskostüm “gschloffa” und kurzerhand die überraschte Gemeinde abgesetzt, um anschließend vor dem Rathaus zu feiern. So viel zur Entstehungsgeschichte der Rhinzigünar. Inzwischen ist der Verein auf 84 Personen angewachsen und der jährliche Rhinzigünar-Ball stellt längst einen legendären Faschingshöhepunkt im Ländle dar. Zum Verein gehören neben dem Rhinzigünar-Rat, die Schalmeien, eine Kinder- und Teenygarde sowie das fesche Männerballett. Für die Optik ist schon seit Jahren Vereinsschneiderin Elke Mair zuständig. Während die Grunduniform nach über dreißig Jahren Faschingsdienst erst im letzten Jahr erneuert werden musste, wird das “Showtanzhäs” jedes Jahr neu designt. Das bedeutet für Frau Mair zig Stunden an der Nähmaschine. Zeit investieren die Mitglieder aber gerne. Angefangen von den Proben, die schon im September anfangen oder die zahlreichen Umzüge an denen die Rhinzigünar teilnehmen. Doch die Faszination Mitglied einer Faschingsgruppe zu sein, lässt sich leicht erklären. “Es ist einfach eine große Familie. Die gute Laune, die Musik und die Vielfältigkeit ziehen einen einfach mit. Sich auf den Umzügen und Auftritten präsentieren und den Applaus und den Jubel der Zuschauer ernten zu können, ist ein herrliches Gefühl”, bringt es Ronja Hollenstein, eingefleischte Rhinzigünarin seit 17 Jahren, auf den Punkt. Als sie damals vor fast zwei Jahrzehnten durch Vizepräsidentin Conny Bayer zur Gruppe kam, war schnell klar – “das ist genau das Richtige.” So ist es bis heute geblieben: “Ich freue mich eigentlich schon während der Faschingszeit auf die nächste Saison”, schmunzelt Ronja Hollenstein und schickt uns ein Greotli, Greotli mit auf den Weg.

Daten und Fakten zu den Rhinzigünarn:
Gegründet 1976
84 Mitglieder (mit Ehren- und Passivmitgliedern)
1977 erster Ball in der Jahn-Turnhalle
1977 Gründung der Schalmeien und der Garde
1990 Kindergarde
1998 Teenygarde
Ältestes aktives Mitglied: Heinz Wackernell
Präsident: Siegmar Peter

Veranstaltungshinweis:
Auch heuer zum 35iger Jubiläum veranstalten die Rhinzigünar wieder einen Umzug:
27.2.2011 – Beginn 14.00 Uhr vor der Bärenkreuzung bis zum Blauen Platz mit anschließender Party am Blauen Platz, in der Jahn-Turnhalle und der Widum-Halle.

19.02.2011 – 20 Uhr Reichshofsaal – Rhin-Zigünar Ball mit den Rubberneckers
20.02.2011 – 15 Uhr Reichshofsaal – KINDER-MASKENBALL

Kartenvorverkauf ab 01.02.2011 bei INGRID’s SCHATZTRUHE

Umfrage: Wieso sind sie bei den Rhinzigünarn?

Klaus Spiegel, 45 Jahre, Lustenau:
Es ist einfach ein toller Spaß und die Musik und die Möglichkeit mehr als sonst wegzugehen, hat mich vor 26 Jahren zu den Schalmeiern gebracht. Außerdem übe ich noch das Amt des Kassiers aus.

Conny Bayer, 46 Jahre, Lustenau:
Vor fast drei Jahrzehnten habe ich durch eine Freundin bei der Garde begonnen. Es ist einfach schön, immer wieder neue Leute kennen zu lernen, oft unterwegs zu sein und den Spaß beim Tanzen möchte ich nicht mehr missen.

Ronja Hollenstein, 38 Jahre, Lauterach:
Ich bin durch Conny dazugekommen und fand es von Anfang an super. Auch ich liebe das Tanzen und bin nun seit nunmehr 12 Jahren Gardeleiterin sowie seit 6 Jahren Schriftführerin beim Verein.

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