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"Frecher Vorschlag" - AK kritisiert Wirtschaftsbund

Weiter hitzige Debatte über ersten Krankenstandstag
Weiter hitzige Debatte über ersten Krankenstandstag ©DAPD
Feldkirch - Streit um ersten Krankenstandstag: AK Vorarlberg rät Wirtschaftsbund und Bundes-ÖVP, "wieder näher zu den arbeitenden Menschen zu rücken."
Streit um ersten Krankenstandstag

„Ich spüre soziale Kälte“, kommentiert AK-Präsident Hubert Hämmerle den Vorstoß von Wirtschaftsbund-Generalsekretär Haubner, wonach künftig der erste Krankenstandstag nicht mehr bezahlt werden sollte. Man müsse wieder die Sorgen der Menschen ernstnehmen, “anstatt nur der Gewinnmaximierung das Wort zu reden.“ Sonst würde es bei den nächsten Wahlen die entsprechenden Antworten geben.

Für Hämmerle ist der Haubner-Vorstoß frech: Auf Kosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sparen zu wollen, sei bezeichnend, wie weit der Wirtschaftsbund sich von den Sorgen und Problemen der arbeitenden Menschen entfernt habe. „Es wäre vernünftiger, wenn sich Haubner und Co. darüber Gedanken machen würden, wie die Beschäftigten länger gesund im Arbeitsprozess gehalten werden können”, empfiehlt Hämmerle.

Im Gegenzug hat Hämmerle einen Vorschlag zum Thema Krankenstände parat: Um den “Druck, der auf den Beschäftigten lastet, etwas zu mildern”, fordert der AK-Präsident eine Strafzahlung in Höhe von drei Monatsentgelten für den Fall, dass Arbeitnehmer im Krankenstand gekündigt werden.

(VOL.AT)

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