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Frauenlyrik zum Frauentag

Aus Anlass des Internationalen Frauentages stand Frauenlyrik von gestern und heute im Mittelpunkt einer Veranstaltung mit dem Titel "Sie schreiben wie ein Mann, Madame!".

Landesrätin Greti Schmid begrüßte gemeinsam mit Evelyn Brandt von der Frauenschreibgruppe “Redeblumen” zahlreiche Interessierte.

In ihrer Begrüßungsrede nannte Landesrätin Schmid die Schaffung von Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Chancengleichheit in allen Lebensbereichen als wichtige Arbeitsschwerpunkte. “Eine Grundvoraussetzung für die Vereinbarkeit bilden die bedarfsgerechten Kinder- und Schülerbetreuungsangebote. Vorarlberg konnte in den letzten Jahren eine enorme Steigerung dieser Angebote verzeichnen. Wir sind sehr bemüht, in Kooperation mit den Gemeinden das Angebot weiter bedarfsgerecht auszubauen”, so die Landesrätin.

Als große Herausforderung bezeichnete Schmid die Verringerung der Einkommensschere, die nur gemeinsam mit der Wirtschaft und den Sozialpartnern bewältigt werden könne. In diesem Zusammenhang spielt auch die gute Ausbildung der Frauen eine gewichtige Rolle. Ein besonders Anliegen ist der Landerätin auch die finanzielle Absicherung der Frauen. Schmid forderte die bessere Berücksichtigung der Erziehungs- bzw. Betreuungsarbeit bei der Bemessung der Pensionen.

Evelyn Brandt von der Frauenschreibgruppe “Redeblume” gab anschließend eine Einführung in die Frauenlyrik von gestern und heute. Die Geschichte der Frauenlyrik begann in den literarischen Salons von Bettina von Arnim, Rahel Varnhagen und Henriette Herz. Brandt: “Literatur und Kunst, Wissen und Bildung waren jahrhundertlang ausschließlich männliche Domänen. Die Gedichte der ‘Redeblumen’ eröffnen mit einer reichen Bildersprache, Innenansichten und Befindlichkeiten, die berühren und fesseln”. Ihre eigenen Gedichte trugen sehr ausdrucksstark vor Sigrid-Maria Blum-Bohner, Gabi Bösch, Evelyn Brandt, Annette Ehe, Andrea Kicker, Gabriela Nickel, Dorothee Pohl und Evi Studer. Musikalisch begleitet wurde der Abend von Andrea Holzer-Rhomberg (Violine) und Walfried Kraher (Klavier).

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