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Frauenlauf nach Pause im Herbst im Wiener Prater

Nach Pandemie-bedingter Pause findet der Österreichische Frauenlauf heuer wieder am 3. Oktober zum 33. Mal statt. Im Wiener Prater können fünf oder zehn Kilometer lange Strecken absolviert werden. "Es war immer mein Bestreben, junge Frauen und Mädchen für das Laufen zu begeistern und jetzt ist es an der Zeit, sie erneut zu motivieren", sagte Organisatorin Ilse Dippmann am Dienstag bei einem Pressegespräch in Wien.

Unabhängig von Alter und Fitnessniveau werden Frauen und Mädchen eingeladen, für "die Stärkung des Frauenbilds in der Gesellschaft" zu laufen. Sollte die Veranstaltung coronabedingt nicht stattfinden können, ist eine virtuelle Alternative geplant. Zur Vorbereitung auf den Streckenlauf wird ab 12. Juli ein kostenloses "Fit in zwölf Wochen Programm" an über 30 Standorten in ganz Österreich für die Teilnehmerinnen angeboten. 

Der Frauenlauf findet unter dem Motto "We run to move" statt. Dippmann versteht darunter ein sportliches und ein übergeordnetes Ziel. Es gehe nicht nur um das sportliche Erlebnis, sondern darum, gemeinsam für Empowerment zu sorgen. "Ich laufe für gesellschaftliche Veränderung. Ich laufe für alle Frauen", lautet Dippmanns persönliches Motto.

Der Österreichische Frauenlauf wurde schwer von der Pandemie getroffen und konnte im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit 33 Jahren nicht stattfinden. Es waren bereits über 10.000 Frauen und Mädchen angemeldet. 62 Prozent davon übertrugen ihren Startplatz auf dieses Jahr. Aufgrund von Rücklagen der Veranstalter, der Inanspruchnahme der Kurzarbeit und dem Kunst-, Kultur- und Sportsicherungsgesetz war es möglich, das Bestehen der Veranstaltung zu sichern, hieß es bei der Pressekonferenz. Mit einer "Virtual Edition" des Frauenlaufs wird erstmals die Möglichkeit geboten, zusätzlich zum Lauf im Wiener Prater auch virtuell teilzunehmen.

Für Sportmediziner Robert Fritz ist regelmäßige Bewegung das beste Medikament gegen Herz-Kreislauferkrankungen. Diese treten seit der Pandemie vor allem aufgrund der Mehrbelastung auf. "Das Wundermittel Bewegung reduziert das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Tumorerkrankungen, neurodegenerative Erkrankungen und ist wichtig für unsere Psyche", erklärte der Mediziner der Sportordination Wien.

(S E R V I C E - Weitere Informationen online unter: )

(APA)

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