AA

Frauenfrühstück in der Moschee im Herrenried

Sabine Reis und Senay Öztürk mit Referentin Sandra Wohlgenannt vom FAMILIENemPOWERment. (v.l.)
Sabine Reis und Senay Öztürk mit Referentin Sandra Wohlgenannt vom FAMILIENemPOWERment. (v.l.) ©TF
Weitere Bilder vom Frauenfrühstück

Hohenems. Am Donnerstag, den 1. März, laden Sabine Reis und Senay Öztürk von neun bis elf Uhr zum dritten Frauenfrühstück im heurigen Jahr im ATIB-Heim (Türkisch islamische Union für kulturelle und soziale Zusammenarbeit) in der Robert-Koch-Straße im Herrenried.
Eingeladen sind alle interessierten Hohenemserinnen, zusammen mit ihren Kindern im ATIB-Heim zu frühstücken. Darüber hinaus können sich bei dieser Gelegenheit Frauen jeden Alters, gleich welcher Nation oder Religion, in lockerer Atmosphäre treffen, kennen lernen, austauschen und vernetzen.
Gedacht ist das Frauenfrühstück auch für Neuzugezogene, die hier erste Kontakte knüpfen können, und für Mütter mit Babies oder Kleinkindern. Spielzeug für den Nachwuchs ist vorhanden, es findet jedoch keine spezielle Kinderbetreuung statt. Es wird ein Selbstkostenbeitrag von fünf Euro eingehoben.
Das Impulsreferat hält diesmal Dr. Hanno Loewy, Direktor des Jüdischen Museums Hohenems, zum Miteinander der Religionen Christentum, Judentum und Islam. Das letzte Frauenfrühstück im SeneCura-Sozialzentrum Markt besuchten rund 15 Teilnehmerinnen. „Es hat sich ganz gut entwickelt. Wir haben Frauen aus China, der Türkei, der Schweiz und natürlich Emserinnen, einige junge Frauen mit Kindern kommen seit Anfang regelmäßig“, berichtet Sabine Reis, die zusammen mit Senay Öztürk das Frauenfrühstück initiierte und seit zwei Jahren organisiert.
Beim Frühstück im SeneCura-Sozialzentrum informierte Mag. (FH) Sandra Wohlgenannt über das FAMILIENemPOWERment des Vorarlberger Kinderdorfes und erläuterte anhand von Fallbeispielen Formen der Nachbarschaftshilfe und praktischer Unterstützung im Alltag vor allem für junge Familien. Diese reichen von Familienfreundschaften auf Zeit und Entlastung allein erziehender Mütter durch Spaziergänge mit dem Baby bis zu regelmäßigem Vorlesen in deutscher Sprache in Migrantenfamilien und Freizeitaktivitäten im Freien mit Kindern zur Entlastung der (kranken) Mutter.
„Zwei bis drei Stunden pro Woche während eines begrenzten Zeitraumes stellen oft schon eine große Hilfe dar. Voraussetzung ist, dass man Kinder mag und viel Humor und Geduld mitbringt“, meint Sandra Wohlgenannt, die im Bezirk Dornbirn die FAMILIENemPOWERment-Projekte koordiniert und begleitet (Tel.: 0650 4992 065, E-Mail: s.wohlgenannt@voki.at)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Hohenems
  • Frauenfrühstück in der Moschee im Herrenried
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen