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Frauen in technische Zukunftsberufe

Präsentierten den Aktionstag: Jürgen Duelli, LTP Bernadette Mennel,  Kalebasi Özgür, Sebastian Manhardt.
Präsentierten den Aktionstag: Jürgen Duelli, LTP Bernadette Mennel, Kalebasi Özgür, Sebastian Manhardt. ©V.E.M.
Aktionstag FIT

11. Aktionstag am 10. Februar – Anmeldungen bis Freitag, 28. Jänner möglich

Die Zahl der weiblichen Lehrlinge in der Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie hat sich in den letzten 11 Jahren beinahe vervierfacht. An den HTL’s stieg der Anteil von Schülerinnen von 4,2 auf 16,2 Prozent und von gut 12 auf 14 Prozent zugenommen hat in den Studiengängen Informatik und Mechatronik auch die Zahl der erstsemestrigen Studentinnen an der Fachhochschule. Diese Steigerungen sind mit auf die Aktion “Frauen in technische Zukunftsberufe” zurückzuführen.

Vor elf Jahren wurde der Aktionstag “Frauen in technische Zukunftsberufe” (F.i.T.) gemeinsam von Vorarlbergs Elektro- und Metallindustrie (V.E.M.), dem Land Vorarlberg und dem Landesschulrat in Zusammenarbeit mit BIFO und Fachhochschule ins Leben gerufen. Zahlreiche Schülerinnen der 8. und 9. bzw. 11. und 12. Schulstufen konnten in dieser Zeit technische Berufe und Ausbildungsbetriebe kennenlernen. Die bisherigen Bemühungen trugen wesentlich zur Bewusstseinsbildung über die Attraktivität technischer Berufe bei und bewirkten auch einen Rollenwandel.

“Wir sind auf gutem Weg und konnten in den vergangenen Jahren vieles bewirken”, sagt Landtagspräsidentin Bernadette Mennel, Schirmherrin der Aktion “F.i.T.”. Es bedürfe jedoch noch vieler Anstrengungen. “Manchmal haben wir das Gefühl harte Bretter bohren zu müssen, so stark wirken Traditionen und Klischees.”

Weibliche Fähigkeiten sind gefragt
Die Berufsbilder haben sich im letzten Jahrzehnt stark verändert. Durch den Einsatz modernster Technologie ist die Attraktivität der technischen Berufe gestiegen, die Arbeitsbereiche sind teils viel anspruchsvoller geworden und es bestehen gute Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten. Mennel: “Gefragt sind heute neben dem technischen Wissen soziale und kommunikative Kompetenz, Kreativität, Teamfähigkeit und ganzheitliches Denken. Also genau jene Fähigkeiten, die oft gerade Frauen einbringen können.”

Als Alternative zu den “klassischen” Mädchenberufen bieten technische Berufe aller Fachrichtungen ein riesiges Chancenpotenzial. Die Zahl junge Frauen, die sich für einen technischen Beruf entscheiden, ist stetig im Wachsen begriffen. “Das ist auch gut so”, betont V.E.M.-Gechäftsführer Sebastian Manhardt, ” denn die demographischen Prognosen und der dringende Fachkräftebedarf machen eine solche Entwicklung für die Wirtschaft notwendig.” Fachkräfte von internationalem Format seien die Voraussetzung, um den Produktionsstandort Vorarlberg mittel- und langfristig zu sichern.

Wie schon andere Firmeninhaber und Ausbilder vor ihm, zeigt sich auch Jürgen Duelli, Geschäftsführer der System Industrie Electronic in Österreich von den weiblichen Lehrlingen in seinem Unternehmen begeistert: “Die jungen Damen bringen viel technisches Verständnis und Engagement mit und wir hoffen in Zukunft auf mehr weibliche Bewerberinnen. Aus Sicht eines wachsenden High-Tech Unternehmens kann ich alle Mädchen und Frauen nur darin bestärken einen technischen Beruf zu wählen!”

Aktionstag am 10,. Februar 2011
Der Aktionstag “Frauen in technische Zukunftsberufe” findet am Donnerstag, 11. Februar 2011 statt. Die teilnehmenden Schülerinnen der 8. und 9. bzw. 11. und 12. Schulstufe können je nach Interesse zwischen mittlerweile nicht weniger als 7 Veranstaltungen wählen. Der Aktionstag gilt als schulbezogene Veranstaltung. Die Interessentinnen werden über die Ausbildungswege an den gewerblichen Berufsschulen, den HTLs und über technischen Studiengänge an der Fachhochschule Vorarlberg informiert. Die anschließende Exkursion in die Lehr- und Ausbildungsstätten in V.E.M.-Unternehmen gibt Einblick in die Praxis. Neu mit im Programm sind heuer die Landesberufsschule Feldkirch und System Industrie Electronic in Lustenau.

Die Anmeldungen werden bis Freitag, 28. Jänner 2011 beim BIFO entgegengenommen: Telefon: 05572/31717-0, E-Mail: bifoinfo@bifo.at. Weitere Informationen zum Aktionstag gibt es im Internet unter www.technikfrau.at
HAPF

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