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"Frau-Ava-Literaturpreis" 2007

Die in Rumänien geborene Autorin Karin Bruderer erhält für ihre Erzählung "Servus" (Arbeitstitel) den "Frau-Ava-Literaturpreis" 2007. Auch eine "Vorarlbergerin" wurde ausgezeichnet.

Die Jury lobte laut einer Aussendung die „ungemein dichte Atmosphäre“ des Auszugs aus einem Romanprojekt über die Lebensumstände in Rumänien 1987/89 kurz vor dem Umsturz. Am 17. April (19.30 Uhr) liest Bruder in der Österreichischen Gesellschaft für Literatur in Wien aus ihrem prämierten Text.

Karin Bruder wurde 1960 in Kronstadt (Rumänien) geboren. 1970 übersiedelte sie nach Deutschland. Sie lebt in Waldbronn bei Karlsruhe. Zu ihren bisherigen Veröffentlichungen zählen „Katzenzauber für Kolumbus“ (1999) und „Die Erben der Pharaonin“ (2004).

Ihr Romanauszug „Servus“ erzählt in knappen Bildern und Metaphern aus der Perspektive einer siebenbürgischen Jugendlichen die Wirkungen des Ceaucescu-Regimes auf die persönlichen und gesellschaftlichen Beziehungen. „Die Figuren werden knapp skizziert, sie gewinnen durch ihr Handeln und ihr Sprechen kraftvolle Konturen. Der flüssige Wechsel der Stilmittel von der Erzählung über rhythmisierte Prosa, direkte Rede und Brief trägt den lebendigen Text“, heißt es in der Jurybegründung.

Der heuer zum dritten Mal vergebene „Frau-Ava-Literaturpreis“ besteht aus einer Statuette „Frau Ava“, die der Paudorfer Bildhauer Leo Pfisterer gestaltet hat, und einer Lesereise durch Österreich zum Gegenwert von insgesamt rund 10.000 Euro. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre vergeben, erste Preisträgerin war 2003 die deutsche Schriftstellerin Irma Krauß, 2005 wurde die in Vorarlberg lebende Autorin Elisabeth Ebenberger ausgezeichnet. Insgesamt haben dieses Jahr 85 Autorinnen (50 aus Deutschland, 28 aus Österreich, fünf aus der Schweiz, zwei aus Italien) Beiträge eingereicht. 2005 waren es 65.

Die Frau Ava-Gesellschaft für Literatur mit Sitz in Paudorf bei Göttweig hat sich zum Ziel gesetzt, die Erforschung des Werkes von Frau Ava, der ersten Dichterin in deutscher Sprache (gestorben 1127, Geburtsort und -Datum unbekannt), zu unterstützen. Im Vereinsvorstand ist das Stift Göttweig ebenso vertreten wie die Pfarre Paudorf und die Gemeinden Paudorf und Furth.

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