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Franzosen gegen Wiederkandidatur von Präsident Sarkozy

Eine Mehrheit von 55 Prozent der Franzosen hat sich in einer Umfrage des Instituts CSA für das Politmagazin "Marianne" gegen eine zweite Kandidatur von Präsident Nicolas Sarkozy (UMP) im Jahr 2012 ausgesprochen.

Nur 29 Prozent sind für eine weitere Amtsperiode des konservativen Politikers im Elysee-Palast. 52 Prozent sind der Ansicht, dass ihre persönliche Lage am Ende der Amtszeit Sarkozys schlechter sein werde als zu Beginn. Für 13 Prozent wird sie unverändert sein.

68 Prozent sagten vorher, dass ihre Kaufkraft 2012 schwächer sein wird als gegenwärtig; für 23 Prozent wird sie stärker sein. 49 Prozent (gegenüber 38 Prozent) glauben, dass zum Ende der Legislaturperiode das Budgetdefizit und die Staatsverschuldung größer sein werden. 62 Prozent (gegenüber 30 Prozent) sind überzeugt, dass Frankeich während der Präsidentschaft Sarkozys “eine schlimme Krise erleben” wird.

49 Prozent wünschen, dass Sarkozy Francois Fillon (UMP) bis zum Ende der Legislaturperiode als Premierminister hält. 20 Prozent wünschen, dass er Fillon die bereits begonnenen Projekte beenden lasse, während sich elf Prozent einen “raschen Wechsel” des Premiers wünschen. Für die Umfrage wurden am 25. April mehr als 1.000 erwachsene Franzosen telefonisch befragt.

In einer weiteren CSA-Umfrage, die ebenfalls am Freitag veröffentlicht wurde, hat Sarkozy zwei weitere Beliebtheitspunkte eingebüßt. Laut den von der Tageszeitung “Le Parisien” veröffentlichten Daten sind 38 Prozent mit dem Präsidenten zufrieden, während es vor einem Monat noch 40 Prozent waren. 57 Prozent (plus drei Prozent) sind mit ihm unzufrieden. Fillons Beliebtheit stürzte in 30 Tagen um acht Prozentpunkte ab und erreichte 42 Prozent. Dagegen sind 51 Prozent der Befragten mit Fillon unzufrieden.

Sarkozys Beliebtheit nimmt seit Jahresbeginn beinahe ausnahmslos in allen Umfragen ab.

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