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Franz von Assisi: Patron der Tiere, Natur und Umwelt

"Jedes Lebewesen in Bedrängnis hat das Recht auf Schutz".
"Jedes Lebewesen in Bedrängnis hat das Recht auf Schutz". ©Manfred Bauer, Kapuzinerkloster
Der neue Papst Jorge Mario Bergoglio (76) hat als Papstnamen Franziskus I. gewählt. Der wichtigste Heilige mit diesem Namen war Franz von Assisi. Als dieser noch Giovanni hieß, war ihm gar nichts heilig. 1182 als Sprößling einer begüterten Kaufmannsfamilie in Assisi (Italien) geboren, führte Giovanni Bordardone in Jugendjahren ein ausschweifendes Leben, in dem irdische Vergnügungen aller Art ihren Platz hatten.

Durch Kriegsgefangenschaft und Krankheit geläutert, fand der “kleine Franzose” (Francesco), wie man ihn wegen seiner aus Frankreich stammenden Mutter auch nannte, im Alter von 25 Jahren sein Glück jedoch in der Enthaltsamkeit der Natur. Am 4. Oktober, dem Welttierschutztag, wird der Namenstag des “Franz von Assisi”, des Schutzpatrons von Tieren, Natur und Umwelt begangen.

Demut vor Schönheit der Erde

In größter Armut und beseelt von seiner Mission, die Welt und seine Bewohner, Menschen, Tiere und Pflanzen, zu ergründen, lebte er fortan in bewundernder Demut vor der Schönheit der Erde. 1209 gründete er den “Orden der Minderen Brüder” (Franziskaner), dessen Regeln 1223 durch Papst Honorius III. endgültig bestätigt wurden. Durch sein asketisches Naheverhältnis zur Natur wurde er zum Patron der Tiere. Die Vögel verstanden ihn angeblich, wenn er zu ihnen sprach, selbst “Bruder Wolf” wurde in seiner Gegenwart zahm. Seine Botschaft war eindeutig, in Zeiten, als Tierhetzen zur Belustigung des Volkes aber noch gang und gäbe waren, aber auch revolutionär: “Ein jedes Lebewesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz.”

In den Alverner Bergen bei Arezzo verfaßte Francesco seinen berühmten Gesang von “Schwester Sonne” und” Bruder Mond”, ein Lob der Einheit von Mensch, Tier, Natur und Umwelt. Am 3. Oktober 1226 verstarb der Bettelmönch nach langem Leiden in seiner Heimatstadt. Bereits zwei Jahre später folgte die Heiligsprechung. Im November 1979 wurde er durch eine Bulle von Papst Johannes Paul II. zum “himmlischen Patron des Natur- und Umweltschutzes” erklärt.

(APA)

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