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Fragen zu Arm und Reich - Die Saison 09/10 im Schauspielhaus

Fragen, die unsere Gegenwart betreffen, die mit Arm und Reich zu tun haben, mit sozialer Verantwortung und Gerechtigkeit - das ist der Rote Faden, der sich durch den Spielplan 2009/10 des Schauspielhauses Salzburg ziehen wird.

Zehn Stücke für Erwachsene sowie drei Produktionen für Kinder und Jugendliche werden in Szene gesetzt, wie die Theatermacher am Montag bei einem Pressegespräch ankündigten.

Mit “Liliom – Eine Vorstadtlegende” von Franz Molnar wird die Saison “bewusst österreichisch” eröffnet, sagte Intendant Robert Pienz, der bei diesem Stück auch die Regie übernimmt. Bei Ingrid Lausunds “Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner” darf das Publikum an einer Probe für eine Benefizveranstaltung teilnehmen, es ist dies eine der beiden Koproduktionen mit dem Theater Effingerstraße in Bern. Erstmals auf Bühne zu sehen sein wird im Saal des Schauspielhauses “Rausch der Macht” nach dem Politthriller “Geheime Staatsaffären” des großen französischen Filmemachers Claude Chabrol.

Henrik Ibsens “Nora – Ein Puppenheim” wird ab November in der Original-Fassung zu sehen sein. “Lachen auf hohem Niveau” verspricht Pienz dann mit Alan Ayckbourns Komödie “Rollenspiel”. Diese wird gemeinsam mit der Neuen Bühne Villach produziert, wo das Stück seit drei Tagen läuft. Rainer Werner Fassbinders 1973 gedrehter Film “Angst Essen Seele auf” hat auch heute nichts an Aktualität verloren, das Schauspielhaus wird eine Bühnenversion zeigen.

Nach Franz Kafkas “Der Prozess” folgt mit Friedrich Dürrenmatts “Das Versprechen” die zweite Koproduktion mit dem Theater Effingerstraße Bern. Die Österreichische Erstaufführung von Falk Richters “Im Ausnahmezustand” sowie Carlo Goldonis “Der Diener zweier Herren” werden die nächste Spielsaison ausklingen lassen.

Dazu kommen noch die Kinder- und Jugendstücke “Farm der Tiere” von George Orwell, “Ritter Kamenbert” von Peter Blaikner und Cosi Goehlert sowie Erich Kästners “Pünktchen und Anton”.

Die derzeitige Spielzeit gehört laut Pienz schon vor Beginn der letzten Premieren zu den drei besten in der Geschichte des Hauses, die Auslastung wird bei 83 bis 87 Prozent und die Zahl der Besucher zwischen 50.000 und 60.000 liegen. Das Schauspielhaus möchte die Ensemble-Produktionen noch ausbauen und die Zahl der Gastspiele weiter reduzieren, was in der kommenden Spielzeit schon zu bemerken sein werde, sagte der Intendant.

Das rund 2,5 Millionen Euro umfassende Jahresbudget wurde leicht angehoben, mit den beiden größten Geldgebern Stadt und Land Salzburg seien Finanzierungsvereinbarungen bis 2013 fixiert worden, so Pienz. Seitens des Bundes hofft er auf eine Doppel-Vereinbarung für die Jahre 2010 und 2011.

Ab September wird das Schauspielhaus zumindest ein Jahr lang ein völlig neues Experiment eingehen: Im Innenhof wird ein Container mit rund 15 bis 20 Sitzplätzen aufgestellt, der Platz für experimentelle Formate bieten soll. In dieser “Monobox” hofft der Intendant auch auf eine Überschneidung mit dem freien Kulturbereich.

Mehr Infos zum Programm gibt es unter http://www.schauspielhaus-salzburg.at.

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