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"Für uns ein positives Signal"

Schwarzach - Deutschland ist Vorarlbergs wichtigster Wirtschaftspartner. Daher hat auch der Wahlausgang in Deutschland große Bedeutung für die sehr stark exportorientierte Vorarlberger Wirtschaft.
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Wie heimische Wirtschafts­treibende das Ergebnis der Bundestagswahl beurteilen, darüber führten die „VN“ folgende Umfrage durch. „Es ist für uns ein sehr erfreuliches Ergebnis. Es zeigt, dass das Vertrauen in die bürgerlichen Parteien sehr stark ist.“ So der Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Manfred Rein, zu den „VN“. Und weiter: „Eine Koalition von Angela Merkel mit der FDP ist ein gutes Zeichen für die Wirtschaft und ein positives Signal auch für uns. Denn wenn es den Deutschen, dem wichtigsten Abnehmer unserer Güter gut geht, dann geht es auch uns besser.“

Bertsch eher abwartend

Eher abwartend ist hingegen noch der Präsident der Industriellenvereinigung Vorarl­berg, Hubert Bertsch. Erst die kommenden Monate würden zeigen, wie Merkel und ihr Koalitionspartner FDP die industriepolitischen Ziele auch tatsächlich umsetzen würden. Erst dann könne man sagen, welche Auswirkungen es auf die österreichische bzw. die Vorarlberger Wirtschaft gibt. Tatsache sei aber, dass jedes Wachstum in Deutschland auch positive Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft haben wird.“ „Dieser Wahlausgang ist gut für die Stabilität, vor allem auch die der Industrie“, meint der Industrie-Spartenobmann in der Wirtschaftskammer Vorarlberg,

Christoph Hinteregger (Doppelmayr). Angela Merkel sei inzwischen weltweit anerkannt und damit ein Eckpfeiler für die globale Stabilität und Weiterentwicklung. „Wenn die deutsche Wirtschaft stabil ist, ist das auch für Österreich positiv. Das ist mit Merkel eher der Fall als es etwa mit Rot-Grün gewesen wäre“, so Hinteregger abschließend. „Eindeutig begrüßt“ wird das Wahlergebnis auch von Eduard Fischer, Geschäftsführer der Offsetdruckerei Schwarzach und WKV-Vizepräsident. Durch die Koalition mit der FDP komme mehr Wirtschaftskompetenz in die deutsche Regierung. Das werde einen Wirtschaftsschub bringen, der auch für Österreichs Exporte positiv ist.“

Für Raiffeisen-Landesbank-Vorstandsvorsitzenden Wilfried Hopfner hat der deutsche Wähler die klare Koalitionsansage Merkels goutiert. Wenn Deutschland nun in eine Phase einer stabilen Politik geführt werde, sei das auch für uns gut. Roland Saur, Präsident des Vorarlberger Wirtschaftsverbandes bedauert, dass es in Deutschland wie Österreich kein Vertrauen in die Wirtschaftspolitik der Sozialdemokraten gebe. „Der Satz, die Roten können nicht wirtschaften, hat leider wieder Gültigkeit“, bedauert Saur.

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